Vier Lämmchen

Nachwuchs auf Erlebnisbauernhof Brüser-Pieper

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Tatjana Brüser-Pieper präsentiert den Nachwuchs auf dem Familienhof in der III. Uelfe: Vier kleine Lämmchen wurden Anfang des Jahres dort geboren.

Gerade in Corona-Zeiten ist das Gelände in der III. Uelfe ein beliebtes Ausflugsziel von Familien.

Von Claudia Radzwill

Vier kleine Lämmchen ziehen derzeit die Aufmerksamkeit auf dem Erlebnisbauernhof Brüser-Pieper auf sich. Die Schafe „Wilma“ und „Betty“ bekamen Nachwuchs. „Der zieht Alt und Jung an“, erzählt Tatjana Brüser-Pieper. Seit einigen Tagen sind Lämmchen und Mütter, die der Rasse Coburger-Fuchsschafe angehören, durchgängig draußen auf der Weide. Und wer schon einmal auf dem Hofgelände in der III. Uelfe ist, sieht auch beim Wildschwein „Rocky“ vorbei, besucht die Kühe und Kälbchen und die Hühnergehege. Gerade bei Familien ist der Ausflug auf den Bauernhof beliebt. Das schöne Wetter der letzten Tage lockte viele hierher, erzählt Tatjana Brüser-Pieper.

Gestartet ist der Erlebnisbauernhof vor fünf Jahren mit der Eröffnung des „Milchhäuschen“. Dort gibt es frische Milch, Eier und Wildprodukte, eine Hof-Direktvermarktung, die gut ankommt – bei jeder Generation. Der Milchtank wird jeden Tag frisch aufgefüllt, manchmal auch mehrmals. „Wir haben auch viele Stammkunden“, erzählt Tatjana Brüser-Pieper.

Wir haben uns im September entschlossen, sonntags einen Ruhetag einzuführen – für uns als Familie.

Tatjana und Georg Brüser-Pieper

Nach und nach entwickelte sich der Hof zum Erlebnisbauernhof mit neuen Gehegen. Anfang des Jahres 2020 starteten dann auf dem familiengeführten Hof auch Bauernhoferlebnis-Kurse für Kinder. Tatjana Brüser-Pieper belegte dazu über die Landeswirtschaftskammer NRW den Zertifizierungslehrgang „Erlebnispädagogik“.

Trotz Pandemie sei der Start gut verlaufen, sagt sie. Auch wenn kurz nach Beginn die Kurse im Frühjahr 2020 erst einmal pausieren mussten und seit November die Treffen abermals tabu seien. Acht bis zehn Kinder wurden in den Sommermonaten in der Gruppe der „Hofminis“ betreut. Neugierde wecken, entdecken, selber ausprobieren - das ist ihr Anliegen.

Bei den „Hofbambi“ entdecken die Kleinsten im Alter von ein bis drei Jahren zusammen mit Mama oder Papa den Bauernhof. „Es war sehr schön, zu sehen, wie die Kleinen immer zutraulicher den Tieren gegenüber wurden“, erzählt Tatjana Brüser-Pieper. Dann gibt es noch die „Hofentdecker“. Das ist eine feste Gruppe, die sich das ganze Jahr hindurch treffen und zusammen die Tiere und die Natur durch alle Jahreszeiten hindurch erleben soll. Eigentlich. Denn durch die beiden Lockdowns war das im ersten Kursjahr nun nicht möglich.

Neugierig schaut das Kälbchen die Besucher des Hofes an.

Tatjana Brüser-Pieper nahm es so, wie es ist. „Wir hatten trotzdem viel Spaß“, sagt sie. Die Jungen und Mädchen helfen beim Versorgen der Tiere, lernen, was die verschiedenen Tiere fressen. Sie helfen beim Melken, es wird gebastelt. Mit den älteren Kindern saß sie am Lagerfeuer. Ein besonderes Highlight: die Strohrutsche im Stall.

Für Tatjana Brüser-Pieper war das Jahr ein „Learning by Doing“, sagt sie. „Am Anfang dachte ich, dass ich ein festes Programm haben sollte. Doch es zeigte sich, dass ein Rahmenprogramm reicht.“ Sie stelle sich heute auf den Rhythmus der Kinder ein. Das kommt bei ihnen gut an: Die Kurse für 2021 waren wieder schnell ausgebucht. Sie hofft, dass diese nun schnell starten können.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen hat die Familie im vergangenen Jahr auch auf den „Wilden Donnerstag“, den beliebten Grillabend mit Wildspezialitäten, ganz verzichtet. „Ob wir 2021 den Abend anbieten können, müssen wir abwarten“, sagt Tatjana Brüser-Pieper. Das sonntägliche Hof-Café wurde 2020 nur einige Male durchgeführt – in Absprache mit dem Ordnungsamt. Allerdings wird es dies bis auf Weiteres nicht mehr geben. „Wir haben uns im September entschlossen, sonntags einen Ruhetag einzuführen – für uns als Familie“, erklären Tatjana und Georg Brüser-Pieper. Hof und Milchhäuschen sind daher am Sonntag geschlossen.

Hoferlebnis

Ein Spaziergang über das Hofgelände ist weiterhin möglich. Wegen Corona sei der Zulauf noch gewachsen, berichtet Tatjana Brüser-Pieper. Das Areal ist groß genug, um die AHA-Regeln einhalten zu können. Denn die Corona-Schutzmaßnahmen gelten auch auf dem Hofgelände. Infos zu allen Angeboten gibt es online.

www.hofleben-rade.de

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