Mitglieder sorgen für festliche Stimmung

Die Martini-Chöre hatten zur Advents- und Weihnachtsmusik eingeladen. Foto: Claudia Radzwill
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Die Martini-Chöre hatten zur Advents- und Weihnachtsmusik eingeladen.

Martini-Chöre hatten zur Advents- und Weihnachtsmusik eingeladen

Von Claudia Radzwill

Eine Tradition lebte am Sonntag erneut auf. Die Chöre der Martinigemeinde (SELK) hatten zur Advents- und Weihnachtsmusik eingeladen. Am großen Adventskranz brannte die erste Kerze, Kerzenschein erleuchtete die Fensternischen. Kaum waren die Glocken der Kirche an der Uefestraße verhallt, läuteten im Inneren des Gotteshauses Sänger, Sängerinnen, Musiker und Musikerinnen mit einem besinnlich-festlichen Repertoire die Vorweihnachtszeit ein. Der Reigen begann mit einem Potpourri bekannter Kirchen-Adventslieder - die der Posaunenchor unter der Leitung von Rosemarie Zeitschner intonierte.

In diesem Jahr fand das Konzert zum 76. Mal statt. Eigentlich wäre es sogar die 77. Advents- und Weihnachtsmusik gewesen. Wegen der Pandemie war das Konzert 2020 abgesagt worden. „Wir sind dankbar, dass wir uns heute hier in einem kleineren Kreis wieder treffen können“, sagte Pastor Roland Johannes in seiner Begrüßung. Es waren - coronabedingt - weniger Besucher gekommen als in den Jahren zuvor. Das Konzert fand unter 2-G-Bedingungen statt, es galt für die Besucher die Maskenpflicht die ganze Veranstaltung hindurch. „Für die Mitglieder der Chöre gilt darüber hinaus die 2-G-plus Regel“, sagte Pastor Johannes am Abend.

Mit „O Heiland, reiß die Himmel auf“, ein Stück des Komponisten Hermann Schulz erfüllten wiederum die Klänge der Bläser das Kirchenschiff, vertieften die festliche Atmosphäre. „Singet fröhlich im Advent“ sang der Kirchenchor im Wechsel mit den Besuchern, unterstützt vom Orgelspiel.

Die Gemeinde gestaltete das Konzert wieder mit

Der Tradition folgend gestaltete die Gemeinde das Konzert auch dieses Mal mit. Zu den Liedern und Chorälen zum Mitsingen gehörte auch das „Tochter Zion“ von Matthias Nagel. Der Posaunenchor gab das musikalische Vorspiel.

Zum Repertoire des Kirchenchores gehörte dann die Laudate „Oh komm, oh komm du Morgenstern“ in der Bearbeitung von Alexander Serr. Das „Kommet ihr Hirten“ war in einem Arrangement von Matthias Tscharn zu hören, dem Dirigenten des Kirchenchores. Auch die Intonierung des „Nun sei uns willkommen“ stammte aus seiner Feder. Das Orgelspiel übernahmen Claudia Brause und Pastor Roland Johannes. Bei Sebastian Bachs „Nun komm, der Heiden Heiland“ hatte Pastor Roland Johannes den Part des Solisten inne. Ein Höhepunkt war das Spiritual „So sehr hat Gott diese Welt geliebt“ von Peter Strauch - in dem der Kirchenchor zur Geburt Christi jubilierte. Das „Wir singen voller Hoffnung: Halleluja“ hallte nach, zog in den Bann.

Die Advents- und Weihnachtsmusik in einer unruhigen Zeit, sie gab allen Besuchern am Ende etwas von friedvoller und tröstender Weihnachtsfreude mit auf den Weg nach Hause.

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