Laser-Technik für die ganze Welt

Bieten hochmoderne Laser-Technik am Standort Rade: Dr. Michael Gutmann, Dr. Jürgen Lindener-Roennecke, David Kaluza, Ingo Quaschni, Frank Zimmermann und Patrick Incorvaia.
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Bieten hochmoderne Laser-Technik am Standort Rade: Dr. Michael Gutmann, Dr. Jürgen Lindener-Roennecke, David Kaluza, Ingo Quaschni, Frank Zimmermann und Patrick Incorvaia.

WIRTSCHAFT Mit der Firma "LIOP-TEC" kommen neue Arbeitsplätze nach Rade. Für Radevormwald hat sich das sechsköpfige Team von "LIOP-TEC" bewusst entschieden. Die Anbindung an die Autobahn passt, die räumlichen Gegebenheiten, die man vorfand, die Möglichkeiten, sich eventuell zu vergrößern, ebenfalls.

"Und wir haben alle schon mal in einer Firma zusammengearbeitet", sagt Patrick Incorvaia. "Bis auf mich", ergänzt Dr. Michael Gutmann lächelnd. Gemeinsam mit Dr. Jürgen Lindener-Roenneke bildet er das Geschäftsführer-Duo der Firma an der Industriestraße. Am Freitag, 28. September, feiert "LIOP-TEC - Light is our profession" nun mit Kunden und Partnern Einweihung.

Gegründet hat sich die junge Firma bereits im März und im Mai ihr operatives Geschäft aufgenommen. "Wir verfolgen zwei Hauptlinien: Wir fertigen zum einen Lasersysteme für Forschung und Entwicklung, zum anderen optomechanische Komponenten", sagt Dr. Michael Gutmann.

Vom Grauen Star bis zur Netzhautablösung: Wer seine Augen lasern lässt, könnte also mit einem Produkt aus Radevormwald in Berührung kommen. "Wenn man den Laser in eine Richtung justiert, muss das präzise und fein erfolgen können. Und wenn die Richtung dann stimmt, muss die Stabilität gewährleistet sein", beschreibt Gutmann. Eine Mischung aus Empfindsamkeit und Unbeugsamkeit, gewissermaßen.

Einsatz an Universitätenund Hochschulen

"Wir sind weltweit unterwegs", sagt Gutmann. Singapur, Japan, China, Australien, USA bilden vertrautes Terrain. "Denn wir sind durchaus mit vor Ort. Die Systeme wollen ja installiert und in Betrieb genommen sein", sagt Patrick Incorvaia. Überall dort, wo Laser gebraucht werden, ist "LIOP-TEC" im Einsatz. "Vor allem in den Universitäten und Hochschulen", sagt Gutmann. Das kann die Forschung für die Automobilindustie ebenso sein wie für die Medizin, Physik oder Chemie. "Ich habe mal erlebt, wie in einem Hochofen die Temperatur bestimmt wurde, indem der Empfänger mit Lasern beschossen wurde", nennt Patrick Incorvaia nur eines von vielen Beispielen.

Michael Gutmann kennt beide Seiten: Er kommt aus der Forschung, hat sich an der Uni Köln im Fach Physikalische Chemie habilitiert. "Das ist natürlich ein Vorteil. Wir können mit den Kunden auf Augenhöhe mitreden und verstehen deren Problematiken, ihre Wünsche und Ansprüche." Kurzum: Man spreche dieselbe Sprache.

"Wir haben Spaß an der Sache": Da sind sich Michael Gutmann und Patrick Incorvaia einig. Letzterer ist gelernter Industriekaufmann, hat dann als Physiklaborant gearbeitet - und gilt nun als "Allzweckwaffe", wie Kollege Gutmann verrät: "Vor allem im Vertrieb." Man sei ein gutes Team, Herr seiner Entscheidungen. "Und wir beschäftigen uns mit Themen, die uns bereits früher als Wissenschaftler begeistert haben", beschreibt Gutmann, der in seinem Fachbereich selbst eine Forschungsgruppe geleitet hatte.

Im Massengeschäft wollen sie nicht mitmischen: "LIOP-TEC" setzt ganz bewusst auf Klein und Fein, auf die Sonderanfertigung, die individuelle, auf den Kunden zugeschnittene Lösung. "Wir liefern Präzision und Zuverlässigkeit", sagt Patrick Incorvaia. Draußen in der Welt, da habe das "Made in Germany" noch immer einen richtig guten Klang.

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