Auszubildende

Kuhn Edelstahl sucht dringend Fachkräfte

Selina Dahlmann (vorne links knieend/Leitung Personal und Ausbildung) und Andreas Döbler (vone rechts knieend/Leitung gewerblich-technische Ausbildung) begrüßen die Auszubildenden.
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Selina Dahlmann (vorne links knieend/Leitung Personal und Ausbildung) und Andreas Döbler (vone rechts knieend/Leitung gewerblich-technische Ausbildung) begrüßen die Auszubildenden.

Sieben neue Auszubildende haben ihre berufliche Karriere gestartet.

Von Joachim Rüttgen

Auch Firma Kuhn Edelstahl bekommt den Fachkräftemangel deutlich zu spüren. Am 15. August begannen zwar sieben neue Auszubildende gemeinsam ihr erstes Ausbildungsjahr. Da bisher aber nicht alle Ausbildungsstellen besetzt werden konnten, haben auch Kurzentschlossene noch eine Chance, eine Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich zu machen.

Informationen gibt es unter www.seidu-beiuns.de

Aus den vielen Bewerbungen wurden bisher zwei Industriekaufleute, vier Zerspanungsmechaniker und ein Industriemechaniker ausgewählt. „Damit wirkt Kuhn Edelstahl weiterhin dem immer stärker zu spürenden Fachkräftemangel entgegen, denn gut ausgebildete Facharbeiter spielen auch in Zeiten von Industrie 4.0 eine wichtige Rolle bei der Produktion hochwertiger Produkte“, teilt Dr. Aline Lenzing, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Kuhn Edelstahl mit.

Die neuen Auszubildenden lernten sich am ersten Tag zunächst untereinander kennen. Am zweiten Tag ging es mit allen weiteren Auszubildenden zum Teamtraining. Auf dem Plan in diesem Jahr: Floßbau. Die Auszubildenden mussten in Kleingruppen zunächst selbst einen Plan für den Bau des Floßes schmieden und diesen anschließend in die Praxis umsetzen. Abschließend wurden die Flöße bei einem kleinen Rennen auf ihre Stabilität geprüft.

Bewerbungsprozess fürskommende Jahr läuft bereits

In den nächsten Tagen verteilen sich die Industriekaufleute in die kaufmännischen Abteilungen, die gewerblich-technischen Auszubildenden erlernen zunächst die Grundlagen des Metallberufs im unternehmenseigenen Ausbildungszentrum.

Der Bewerbungsprozess fürs kommende Ausbildungsjahr läuft bereits, „denn nach dem Ausbildungsbeginn ist vor dem Ausbildungsbeginn. Für das Ausbildungsjahr 2023 sind folgende Ausbildungsberufe ausgeschrieben: Industriekaufmann und Zerspanungsmechaniker (mit Abitur), Konstruktionsmechaniker, Industriemechaniker, Fachlagerist Maschinen- und Anlagenführer und Gießereimechaniker“, teilt Kuhn Edelstahl mit.

Das Rader Unternehmen fertigt rotationssymmetrische Produkte aus Edelstahl im Schleudergussverfahren – von wenigen Gramm schweren Teilen bis zu tonnenschweren Baugruppen, etwa Ventilsitzringe für Großmotoren, Dekanterbauteile, U-Boot-Schächte, Rollen für Verzinkungsanlagen oder Kompressorenbuchsen. Die komplexen Bauteile werden in mehr als 40 Branchen geliefert. „Die umfassenden Möglichkeiten der Fertigbearbeitung und ausgeprägte Werkstoffkompetenz machen Kuhn Edelstahl weltweit zu einem der führenden Partner für die Fertigung individueller Bauteile und Baugruppen. Am Hauptstandort in Radevormwald sind etwa 300 Mitarbeiter beschäftigt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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