Sicherheit

Kritik am Anblick der Signalanlagen

Gefahr gehe von ihnen nicht aus, sagt die Stadt.
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Gefahr gehe von ihnen nicht aus, sagt die Stadt.

Gebäudemanagement schreibt vergleichbare Maßnahme aus.

Von Joachim Rüttgen

Wer sich häufiger am Busbahnhof an der Poststraße aufhält, dem sind die Signalzeichen aus längst vergangenen Tagen, als die Bergstadt noch einen richtigen Bahnhof hatte, sicher schon aufgefallen.

So geht es auch einem Leser, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. „Da ich häufig am Busbahnhof bin, leide ich förmlich immer unter dem Anblick der Eisenbahnutensilien, die an unseren alten Bahnhof erinnern sollen“, berichtet er der Redaktion.

Am ehemaligen Bahnhof stehen noch solche Signalanlagen.

Nur sei der Anblick für einen Fremden, der am Busbahnhof ankommt, sicher ein Schock über den Zustand der öffentlichen Plätze von Radevormwald. „Fast mit der Gefahr verbunden, dass eventuell ein verrostetes Teil der Signalanlage einem auf den Kopf falle. Ein Aushängeschild für die Stadt auf der Höhe ist es jedenfalls nicht“, findet der Leser.

Schon vor mehr als zwei Jahren habe er den für ihn nicht tragbaren Zustand über den Mängelmelder der Stadt Radevormwald gemeldet. „Vollmundig wurde mir von der Stadtverwaltung zugesagt, dass in Kürze ein Anstrich erfolgen würde. Bislang ist leider nichts passiert, obwohl der Aufwand sicher nicht riesig sein würde“, meint er.

Er glaube sogar, dass der Club der Eisenbahner in Dahlerau die Arbeit noch selbst vornehmen würde, wenn ihnen das Material dann auch zu ihrer Verfügung gestellt würde.

Stadt denkt an eineLösung noch in diesem Jahr

Die Stadt hat sich des Problems derweil bereits angenommen und gibt zunächst einmal Entwarnung. „Wir haben die Anlagen vor zwei Jahren, als sich der Leser bei uns gemeldet hat, geprüft. Gefährlich ist da zurzeit nichts, da fällt auch niemandem etwas auf den Kopf“, versichert Ulrich Dippel, Leiter des Tiefbauamtes.

Fest stehe aber auch, dass der Betriebshof die Sanierungsarbeiten nicht leisten könne. Dazu sei die Maßnahme etwas zu kompliziert. Denn ohne Steiger oder Gerüst sowie Sandstrahler könnte die Maßnahme nicht erfolgen. Dippel stellt aber eventuell eine zeitnahe Lösung vielleicht noch in diesem Jahr in Aussicht. „Das Gebäudemanagement schreibt gerade eine vergleichbare Maßnahme aus, vielleicht finden wir einen Unternehmer, der beide Maßnahmen übernehmen und noch in diesem Jahr erledigen kann“, erläutert Dippel.

Die Verwaltung schaue da jetzt auf das Angebot, ob das möglich ist oder ob die Stadt doch einen separaten Auftrag für die Signalanlagen erteilen muss.

Ziel sei es jedenfalls, die Maßnahme möglichst in diesem Jahr noch umzusetzen. Bislang war das wegen der Corona-Pandemie nicht gelungen, berichtet Ulrich Dippel.

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