Finanzen

Kreis genehmigt Haushalt in Rekordzeit

NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer freute sich mit Bürgermeister Johannes Mans (l.) und Stadtkämmerer Simon Woywod über die Förderung aus dem Digitalpakt des Landes.
+
NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer freute sich mit Bürgermeister Johannes Mans (l.) und Stadtkämmerer Simon Woywod über die Förderung aus dem Digitalpakt des Landes.

Stadtspitze ist erfreut, dass Vorhaben rasch angegangen werden können.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Wenn die Stadt Radevormwald Post von der Kreisverwaltung bekommt, ist das nicht immer erfreulich – in diesem Fall aber schon. Jetzt erhielt die Verwaltungsspitze die Nachricht, dass der Haushalt der Bergstadt für 2023 in Gummersbach genehmigt worden ist.

Bürgermeister Johannes Mans: „Ich habe in meiner Amtszeit noch nie erlebt, dass wir so früh im Jahr mit der Genehmigung am Start sind.“ Das sei nicht zuletzt ein Verdienst der guten Vorbereitung durch die Verwaltung. Mans dankte insbesondere Stadtkämmerer Simon Woywod, Kämmerei-Leiter Björn Borg und den Mitarbeitern des Amtes.

In den vergangenen Jahren gab es oft eine Hängepartie

„Wir haben die Unterlagen sehr frühzeitig an den Kreis übermittelt, Missverständnisse konnten daher ausgeräumt werden“, berichtet Simon Woywod.

In den vergangenen Jahren erlebte die Stadt oft eine Hängepartie bei der Genehmigung ihres Haushaltes, was nicht zuletzt daran lag, dass die Kommune sich in der Haushaltssicherung befand und die Kalkulationen in Gummersbach auf Herz und Nieren geprüft wurden. Manchmal dauerte es bis weit ins Jahr, bis der meist in der letzten Ratssitzung des Jahres verabschiedete Haushalt freigegeben wurde. Das hatte Folgen für die Umsetzung von Projekten, die nicht in die Wege geleitet werden konnten, solange die Kreisverwaltung nicht grünes Licht gegeben hatte.

Große Projekte hat die Stadt Radevormwald auch künftig auf der Agenda. Da sind beispielsweise die Planungen für die Neubauten zweier Grundschulen und das „Wohnzimmer“ an der Nordstraße. Auch sonst, betont Bürgermeister Mans, könne die Verwaltung mit der Freigabe nun jene Aufgaben erfüllen, „welche die Bürger von der Stadtverwaltung als Dienstleister erwarten“.

Stichwort Dienstleister: Auch der Kreis ist nach Ansicht des Bürgermeisters nicht zuletzt ein Dienstleister der Städte und Gemeinden in Oberberg. Auch wenn die Abstimmung mit dem Kreishaus bei dem aktuellen Haushalt gut funktioniert hätte, wünschen sich der Bürgermeister und der Kämmerer oft mehr Gespür für die Herausforderungen in den Kommunen. „Die Zusammenarbeit könnte optimiert werden“, fasst Johannes Mans es zusammen. „Wir haben unsere Hausaufgaben auf jeden Fall gemacht.“

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Micaela Schäfer überrascht am Markt
Micaela Schäfer überrascht am Markt
Micaela Schäfer überrascht am Markt
Einbruch an der Wasserturmstraße
Einbruch an der Wasserturmstraße

Kommentare