Radevormwald

Pflanzentauschbörse des RBN: Kräuter- und Gemüseanbau liegt im Trend

Anne Pieper (Mitte) im Gespräch mit Besucherinnen. Der Frühblüher Primel weckte das Interesse von Anita Garschagen (l.). Foto: Claudia Radzwill
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Anne Pieper (Mitte) im Gespräch mit Besucherinnen. Der Frühblüher Primel weckte das Interesse von Anita Garschagen (l.).

Tauschen statt kaufen beim Bergischen Naturschutzverein: Nächster Termin steht bereits fest.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Schon gleich nach der Eröffnung war die Pflanzentauschbörse des Bergischen Naturschutzvereins Radevormwald gut besucht. „Im letzten Herbst konnten wir die Börse nach der Corona-Pause zwar wieder anbieten, aber in zwei Frühjahren hintereinander, im Jahr 2020 und 2021, musste sie ausfallen“, blickte Kathi Hentzschel zurück. Doch gerade im Frühjahr werde gerne gepflanzt. Auf der Pflanzentauschbörse steht im Vordergrund, heimische Pflanzensorten und damit alte Pflanzenarten zu bewahren.

Kathi Henztschel hat die Organisation der Veranstaltung mit Anne Pieper inne. Beide haben sie auch stets einen eigenen Stand auf der Börse. Kathi Hentzschel hatte am Sonntag viele Wildpflanzen mitgebracht. Bärlauch und die Waldanemone waren darunter. „Besonders letztere ist sehr beliebt“, erzählte die Naturschützerin.

Auch Anne Pieper hatte viele verschiedene Pflanzensetzlinge mitgebracht. An ihrem Stand fanden Besucherinnen und Besucher unter anderem den Frühlingsblüher Päonie – besser bekannt unter dem Namen Pfingstrose – oder die Bienenweide. „Viele Gartenfreunde sind auch an meinen Kräuter- und Gemüsesamen interessiert“, berichtete die passionierte Gartenfreundin. Der Austausch zwischen den Pflanzenliebhabern gehört auf der Pflanzenbörse stets dazu.

Anita Garschagen war eine der Besucherinnen am Stand von Anne Pieper. Sie war auf die Primeln aufmerksam geworden, die in einem besonderen Rot ihre Aufmerksamkeit weckten, worüber die beiden dann ins Gespräch kamen.

Am Morgen wurde auf den Schulhof der Grundschule Stadt an der Carl-Diem-Straße nicht nur getauscht. Wer nichts zu tauschen hatte, der konnte Setzlinge, Ableger, robuste und winterharte Stauden oder Samen gegen eine Spende mit nach Hause nehmen.

Bei Ruth Rohde wurde überwiegend getauscht, während bei Michelle Marks mehr Pflanzen gegen eine Spende abgegeben wurden. Die beiden Teilnehmerinnen teilten sich einen Stand. Schachtelhalm und die Heilpflanze Wilde Karde gab es bei ihnen. Durch einen Aushang im Bioladen waren sie auf die Pflanzentauschbörse aufmerksam geworden.

Für Ruth Rohde aus Wuppertal war es die erste Teilnahme, Michelle Marks aus Ennepetal war schon öfter dabei. „Es gibt immer viele Stammbesucher,“ erzählte sie. „Heute sind aber auch viele neue Gesichter hier.“ Die nächste Gelegenheit zum Tausch wird jetzt wieder für den Herbst geplant – am zweiten Sonntag im Oktober, gleicher Ort.

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