Aktion

Kinder sorgen für ein buntes Blumenmeer

Klimamanager Niklas Lajewski (v. l.), Alina Koppelberg (Mitarbeiterin „Life“), Umweltbeauftragte Regina Hildebrandt, „Life“-Leiter Jochen Pries mit Sohn Marlo und Anton Benzler (Jahrespraktikant im „Life“) sähen Wildblumen.
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Klimamanager Niklas Lajewski (v. l.), Alina Koppelberg (Mitarbeiterin „Life“), Umweltbeauftragte Regina Hildebrandt, „Life“-Leiter Jochen Pries mit Sohn Marlo und Anton Benzler (Jahrespraktikant im „Life“) sähen Wildblumen.

Nachwuchs nimmt an Projekt „Go Green Wupper“ teil.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Reihe für Reihe säten die Jungen und Mädchen sorgfältig die Wildblumensamen aus. Am Kammgarnweg ging die Begrünung im Rahmen des Wupperorten-Projekts „Go Green Wupper“ nun weiter. Sieben junge Besucher des Kinder- und Jugendtreffs „Life“, der seinen Standort auf der Brede hat, halfen dabei kräftig mit.

Auf der städtischen Fläche von rund 200 Quadratmetern soll ein buntes Blumenmeer entstehen, erklärte Regina Hildebrandt. Die Umweltbeauftragte der Stadt brachte zusammen mit dem städtischen Klimabeauftragten Niklas Lajewski das Saatgut vorbei. Jetzt hoffen alle Mitwirkenden auf Regen, damit sich die ersten Blüten bald zeigen. „Ansonsten kommt der Betriebshof und wässert“, versprach Regina Hildebrandt den Kindern.

Die Kids kamen nicht unvorbereitet zur Pflanzaktion. „Wir haben mit den Kindern im Vorfeld über die Aktion gesprochen“, sagte Alina Koppelberg, Mitarbeiterin des „Life“. „Wildblumen sind keine herangezüchteten Blumen“, erklärte Anis (9) dann auch. „Sie sind wichtig, denn hier leben auch Schmetterlinge und Wildbienen.“ Von Regina Hildebrandt und Niklas Lajewski gab es für die Kids eine kurze Einweisung – und dann konnte es losgehen. „Nur nicht alle Samen auf einer Stelle verteilen“, gab die Umweltbeauftragte als Tipp. Amelie (6) hatte viel Spaß am Aussäen – und freut sich schon auf die bunten Blumen.

Mehrere Aktionen stehen in den Wupperorten an

Bevor es ans Pflanzen gehen konnte, musste zunächst die Grasnarbe abtragen werden, berichtete Regina Hildebrandt. „Das Gras muss bis auf die Wurzel abgetragen werden, damit das bunte Blütenmeer eine Chance hat.“ Das hatte ein Fachbetrieb übernommen. Lediglich an den Rändern des Areals blieb ein schmales Stück Rasenfläche erhalten. „Aus Sicht- und Verkehrssicherheitsgründen“, sagte die Umweltbeauftragte. Das werde dann regelmäßig von den Mitarbeitern des Betriebshofes gemäht.

Quartiersmanager David Truszczynski hat unter dem Motto „Es wird grün im Quartier“ mehrere Aktionen für die Wupperorte geplant. Am 13. Mai folgt ein Workshop im „Life“, in dem Bienenhotels gebaut werden – mit der Bergischen Agentur für Kulturlandschaft. Am 21. Juni ist die Wiedereröffnung des Pflanzenkiosks geplant – mit Unterstützung des Ortsverbands des Bergischen Naturschutzvereins. Bis zum 28. Juni läuft ein Foto-Wettbewerb: Gesucht wird der schönste und insektenfreundlichste Balkon oder Vorgarten der Wupperorte.

www.qm-wupperorte.de

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