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Kinder lernen Handballsport kennen

Weit mehr als 700 Teilnehmer tobten sich beim ersten Sommerspielfest der HSG aus

Von Cristina Segovia-Buendía

Lautes Kinderlachen dröhnt aus der Sporthalle an der Hermannstraße und wechselt sich mit den rhythmischen Dribbling-Geräuschen von Bällen auf dem Hallenboden ab. Ein kleiner Parcours ist zum ersten Sommerspielfest der HSG Rade-Herbeck in den Sporthallen und auf dem Sportplatz aufgebaut, an dem sich die Kinder in Disziplinen, wie Werfen, Schnelligkeit und Koordination ausprobieren.

Vor der Halle herrscht am Sonntagnachmittag ein ähnlich buntes Treiben: Eltern, die ihre Kinder begleiten, Minis, die freudestrahlend ihre erste Medaille abholen. „Uih, das hast du toll gemacht. Für diese Leistung bekommst du ein goldenes Abzeichen“, sagt ein Mädchen zu einem kleinen Jungen, der stolz seine Laufkarte vorzeigt, um sich seine Auszeichnung abzuholen.

Auch um den Hals der neunjährigen Lara baumelt eine goldene Medaille. „Das war gar nicht so schwer“, bewertet sie den Parcours, den sie im Zuge des Kinderbewegungsabzeichens (Kibaz) absolviert hat.

Kein Wunder, Lara spielt auch schon seit drei Jahren bei der HSG: „Ich spiele super gern Handball.“ Dribbeln ist zwar nicht so ihre Stärke, dafür ist Lara richtig gut im Werfen, erzählt sie. Sie würde sich freuen, wenn noch ein paar Mädchen in ihr Team kommen würden, denn im Handball ist weiblicher Nachwuchs Mangelware, bestätigt Frank Alsdorf vom HSG-Jugendvorstand: „Wir freuen uns immer über Nachwuchs und Interesse, aber besonders bei den Mädchen der F- und E-Jugend haben wir Bedarf.“

Für Can (8) und Timur (6) steht ein Vereinswechsel erstmal nicht an. Mit Leib und Seele sind sie Fußballer beim SC 08. Doch am Spielsportfest der HSG haben sie dennoch gern teilgenommen, erzählen sie. Für Mutter Juli Velioglu ein gelungenes Fest: „Ich finde es gut, dass die Kinder sich hier ausprobieren können und vielleicht eine neue Sportart für sich entdecken.“ Mehr als zwei Disziplinen würde sie ihren Kindern aber nicht aufbürden. „Man sollte sie auch nicht überfordern. Aber in dem Alter entdecken sie vielleicht auch andere Interessen.“

Im Vorfeld verzeichnete das Sportspielfest 500 Anmeldungen. „Es sind aber auch eine ganze Reihe Kinder ohne Anmeldung gekommen“, berichtet Alsdorf, der die gesamte Teilnehmerzahl auf mehr als 700 schätzt. „Ein toller Erfolg und ein riesiger Dank an alle 84 Helfer, die das ermöglicht haben“, sagt er.

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