Kinder entdecken das Heimatmuseum

Daumen hoch für die Führung: Sechs Schüler und Schülerinnen der Ferienbetreuung besuchten mit Melanie Schoppe, Leiterin der Grundschul-Betreung, das Heimatmuseum. Foto: Claudia Radzwill
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Daumen hoch für die Führung: Sechs Schüler und Schülerinnen der Ferienbetreuung besuchten mit Melanie Schoppe, Leiterin der Grundschul-Betreung, das Heimatmuseum.

Ferienaktion für Grundschüler

Von Claudia Radzwill

Das Heimatmuseum an der Hohenfuhrstraße beherbergt viele Schätzchen aus der Geschichte Radevormwalds. Die finden nicht nur Erwachsene interessant, auch Kinder macht der Rundgang Spaß. Das kann Michael Scholz vom Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins bestätigen. Sechs Jungen und Mädchen der Ferienbetreuung und der Katholischen Grundschule Lindenbaum führte er nun durch die Räume.

Die Tour startete gleich im Eingangsbereich, wo Ansichten des „alten“ Radevormwalds zeigen. Michael Scholz erzählte vom Ursprung der Stadt, als noch Pferdekutschen fuhren und es noch „Rade vor dem Wald“ hieß. Er berichtete vom Bau der Wupper-Talsperre, in deren Fluten Dörfer untergingen. Dazu gehörte die kleine Kapelle, die auf einem der Bilder zu sehen ist.

Im Sonderausstellungsraum nahmen die Kinder die alte hölzerne Schulbank in Beschlag. Sie ist zwar Teil der Ausstellung „160 Jahre Realschule“, stammt aber aus einer der alten Landschulen. Eine Besonderheit: Die Füße stehen nicht auf dem Fußboden, sondern auf einem Holzpodest. „Früher wurde nicht so geheizt wie heute, auf dem blanken Boden wären die Füße schnell kalt geworden“, sagte Scholz.

Ein weiterer Höhepunkt war das Karussell, das einst im Schuhhaus Habermann an der Kaiserstraße stand. Generationen von Kindern haben damit beim Schuhkauf ihre Runden gedreht, auch Melanie Schoppe, die Leiterin der Grundschul-Betreuung, kann sich daran gut erinnern. Zusammen mit Praktikantin Fabienne Hegemann und dem Bundesfreiwilligendienstleistenden Ghennadi Podlesnov begleitete sie die Gruppe.

Für die Kinder gab es noch mehr zu entdecken. Eine bunte Spielautogarage erzählte von der Rader Spielzeugfirma Wader und Gira-Steckdosen kannten einige auch von zu Hause.

Kinder dürfen ausnahmsweise auf Motorrädern probesitzen

Als Melanie Schoppe nach Ausflügen für die Osterferien Ausschau hielt, stieß sie aufs Heimatmuseum. „In der Vergangenheit waren wir mit anderen Gruppen schon im Wülfing-Museum. Das kam gut an“, berichtete sie. Im Heimatmuseum gab es auch einiges über die einstige Tuchfabrik Wülfing zu entdecken.

Neugierig und wissbegierig zog die Gruppe weiter durch die Räume der beiden Museumsstockwerke. Leona (8), Mahlia (8), Liliana (8) und Malek (6) fanden die Besichtigung „toll“. Mahlia kannte schon vieles von der Historie Radevormwalds vom Papa: „Der ist auch sehr interessiert in der Geschichte“, erzählte sie. Fasziniert war die Gruppe auch von den Bismarck-Motorrädern. Hier durfte jedes Kind einmal probesitzen – ausnahmsweise.

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