5. November

Kampfkunst-Tag für den guten Zweck

Taekwondo-Meister Ippolitio Baglieri leitet die Abteilung Kampfsport beim Tuspo Dahlhausen. Nun stellt er den ersten Kampfkunsttag in Radevormwald auf die Beine.
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Taekwondo-Meister Ippolitio Baglieri leitet die Abteilung Kampfsport beim Tuspo Dahlhausen. Nun stellt er den ersten Kampfkunsttag in Radevormwald auf die Beine.

Ippolitio Baglieri von Tuspo Dahlhausen führt am 5. November in die Kunst von Karate und Co. ein.

Von Cristina Segovia-Buendía

Radevormwald. Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe will Ippolitio Baglieri im kommenden Monat schlagen, wenn er seinen ersten großen Kampfkunsttag in Radevormwald auf die Beine stellt. Zehn hochkarätige Trainer verschiedener Disziplinen werden am Samstag, 5. November, in der Dreifachsporthalle der Realschule interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Kunst von Karate, Taekwondo und Co. einführen.

Zum einen will Baglieri damit einem breiten Publikum die Spannbreite der Kampfkunst zeigen, sie für die eine oder andere Disziplin begeistern. Zum anderen aber sollen Spenden für das Kinderhospiz Burgholz gesammelt werden.

„Eigentlich wollten wir ein kleines Seminar anbieten, um Werbung für den Kampfsport zu machen“, erklärt Ippolito Baglieri. „Und es sollte für einen guten Zweck sein.“ Aus den ursprünglich zwei Referenten sind zehn geworden, die sich an diesem Tag beteiligen wollen, freut sich der Radevormwalder.

In der Szene sind die Referenten keine Unbekannten: Großmeister Detlef Rey beispielsweise tourt regelmäßig durch die Lande und weiht Mädchen und Jungen, aber auch Männer und Frauen in die Geheimnisse effektiver und guter Selbstverteidigung ein. Andreas Cilanto aus Hattingen ist mehrfacher Dan-Träger, besitzt sowohl den dritten Dan im Kickboxen als auch den zweiten Dan in Taekwondo, den ersten und zweiten Dan in verschiedenen Selbstverteidigungssystemen. Er wird sicherlich auch das eine oder andere Geheimnis seines Erfolgs lüften und die Teilnehmenden mit und ohne Erfahrung anleiten.

Unter den vielen männlichen Referenten sticht eine Frau heraus. Sandra Thiemann aus Haltern am See ist Meisterin in Taekwondo und Hapkido und betreibt eine Kampfkunstschule in Dülmen, aus der sie regelmäßig Schüler zu nationalen und internationalen Wettkämpfen beordert. Halit Ullmann (Velbert) ist mit den alten japanischen Kampfkünsten vertraut und Marc Wilczynski aus Hattingen trainiert mit seinen Schülern Körper und Geist, für  bessere Stressbewältigung.  

Neben Organisator Ippolitio Baglieri, der an diesem Tag natürlich auch selbst in sein weißes Dobok schlüpfen wird, werden weitere einheimische Kampfkunsttrainer mitwirken. Dazu gehört Yong-Hun Kim, der selbst mal Baglieris Schüler war und mittlerweile den Nachwuchs bei Tuspo Dahlhausen trainiert, sowie Normen Melzer aus Hückeswagen, der sich mit Selbstverteidigungstrainings, Kampfsport und Functional Fitness einen Namen gemacht hat.

„Die meisten von den Referenten kennen sich untereinander“, verrät Baglieri, der den ersten großen Kampfkunsttag in Rade auch als Szenetreffen versteht. Die Referenten werden zum Teil ihre Schüler mitbringen, damit diese sich mit anderen Kampfsportlern der Region vernetzen können. Doch der Tag ist ausdrücklich für Jedermann zugänglich, betont Baglieri. „Ob mit oder ohne Erfahrung, jeder, der Spaß daran hat, mal was anderes zu erleben und auszuprobieren, ist willkommen.“ Er geht davon aus, dass über 200 Sportler in der Dreifachturnhalle Platz finden. „Wir werden drei Areale aufbauen, wo jeder Meister etwa 45 Minuten Zeit mit den Besuchern hat.“

Neben dem sportlichen Stelldichein wird an diesem Tag aber auch für Schaulustige eine Menge geboten. Eine große Tombola mit 500 Losen und 500 Preisen hat Baglieri mit seinem Team organisiert. Dazu hat die Bäckerei Steinbrink über 100 Brötchen gespendet, die dann nebst Kaffee und Kuchen für kleines Geld an die hungrigen Besucher verteilt werden sollen. Für die Teilnahme wird eine Mindestspende von zehn Euro von Erwachsenen und fünf Euro von Kindern bis 14 Jahren verlangt.

Alles zusammen, die Einnahmen der Teilnehmer sowie der Umsatz der Cafeteria an diesem Tag werden an das Kinderhospiz Burgholz gespendet, das ebenfalls mit einem Informationsstand in der Halle vertreten sein wird. Der Bezug zum Hospiz, verrät Baglieri, sei eher zufällig: „Ich habe kürzlich einen Bericht über die Arbeit in einem Kinderhospiz gesehen und war beeindruckt.“ Deswegen fiel die Auswahl bei der Suche nach einem wohltätigen Zweck des ersten Radevormwalder Kampfkunsttages auch nicht schwer.

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