Schlossmacher Galerie

JYSK und Subway werden neue Mieter

Freuen sich über zwei neue attraktive Mieter in der Radevormwalder Innenstadt: Pascal (l.) und Armin Hinz.
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Freuen sich über zwei neue attraktive Mieter in der Radevormwalder Innenstadt: Pascal (l.) und Armin Hinz.

Die Schlossmacher Galerie steht vor großen Veränderungen – Ehemaliges Dänisches Bettenlager übernimmt 1800 Quadratmeter.

Von Joachim Rüttgen

Radevormwald. Auf deutliche Veränderungen dürfen sich die Kunden in der Schlossmacher Galerie freuen. Eigentümer Armin Hinz und sein Sohn Pascal, der sich um die Verwaltung und Vermietung des Objektes in der Innenstadt kümmert, haben positive Nachrichten: Dort, wo früher Schuh-Mann sein Ladenlokal betrieb, blickt man derzeit auf eine Baustelle. Das wird sich ändern, denn mit JYSK, dem ehemaligen Dänischen Bettenlager, hat Hinz einen neuen Ankermieter an Land gezogen.

„Der Vertrag ist unterschrieben, die Nutzungsänderung liegt bei der Stadt“, berichtet Pascal Hinz. Er hoffe auf eine Eröffnung spätestens im zweiten Quartal 2023. Der Rückbau sei erfolgt, wenn die Stadt grünes Licht erteilt, kümmert sich Hinz um den „groben Bau“, um die Lüftung, die Sanitäreinrichtungen, neue Wände und die neue Anlieferzone. Die Fassade wird leicht nach vorne versetzt, damit auch der Eingangsbereich. „So erzielen wir für JYSK mehr Sichtbarkeit und mehr Fassade nach draußen“, sagt Hinz.

Wegen Corona hatten sich die Verhandlungen verzögert

Das dänische Unternehmen übernehme den kompletten Innenausbau. „Wir wollten das volle Potenzial auf der Fläche ausschöpfen, denn Schuh-Mann hat etwa 400 Quadratmeter nicht genutzt“, berichtet Hinz. Jetzt stünden dem neuen Mieter knapp 1800 Quadratmeter auf zwei Ebenen zur Verfügung – plus die Anlieferung unten.

Auf der oberen Etage gibt es ein besonderes Special: Dort wird ein Dachfenster zu einer Art Showroom, eine Art kleines Schlafzimmer, in dem die Kunden ihren Blick Richtung Stadt richten können. Der neue JYSK ist barrierefrei und über eine Treppe zu erreichen. Im Inneren wird der vorhandene Aufzug modernisiert, der in dem Bereich liegt, den Schuh-Mann nicht genutzt hat. Dort, wo der Aufzug steht, wird auch eine große Stahltreppe eingezogen. Veränderungen gibt es auch an der Anlieferzone im hinteren Bereich zur Poststraße, die sich künftig Woolworth und JYSK teilen. Hier will Hinz ein neues Tor einbauen lassen und die gesamte Optik verbessern.

Die Verhandlungen mit den Dänen seien spannend gewesen, den Vertrag habe man tatsächlich nach Dänemark schicken müssen. Die Kontakte habe man schon seit längerem geknüpft, Corona habe es aber in die Länge gezogen. Die Unsicherheit auf beiden Seiten, wie lange die Pandemie dauern werde, war groß. Jetzt kommt Bewegung in den Markt, „und jetzt werden wir auch in Radevomwald weiter daran arbeiten, für mehr Attraktivität zu sorgen“, verspricht Hinz. Ihm schwebt ein neues Lichtkonzept vor, um die Galerie, die ja mehr eine Einkaufsstraße denn ein geschlossenes Zentrum sei, besser in Szene zu setzen und vor allem als einheitliche Fläche.

Er und sein Vater mögen es, aus etwas Älterem etwas Modernes zu machen. „Wir entwickeln gerne und haben Spaß an der Herausforderung“, sagt Pascal Hinz. Nach anfänglichen Zweifeln zu Beginn der Pandemie habe man sich nach sechs Monaten zusammengerissen und die Gespräche mit potenziellen Interessenten für die Schlossmacher Galerie, in der es derzeit 13 Mieter auf etwa 10 000 Quadratmetern gibt, aufgenommen.

So entstanden auch die Kontakte zu „Subway“, nach eigenen Angaben mit mehr als 44 000 Filialen die größte Sandwichkette der Welt. Hier ist der Vertrag vorverhandelt, die Konditionen und Laufzeiten sind geregelt. Was fehlt, ist ein Franchisenehmer, der das Ladenlokal betreibt, das zwischen dem Corona-Point und dem ehemaligen Museum der IG Bismarck liegt. Auf 103 Quadratmetern könnten dort bald Sandwiches, Wraps, Salate, Snacks, Cookies und Getränke verkauft werden. „Die Fläche wurde vom Unternehmen geprüft und als geeignet abgesegnet“, berichtet Hinz, der sich freut, dass eine neue Art Gastronomie in die Bergstadt kommt. Armin und Pascal Hinz hoffen nun, dass die neuen Mieter frequenzsteigernd sind und weitere Mieter dazu animieren, ein Ladenlokal zu übernehmen. Wer Interesse hat, kann sich unter Tel. (01 74) 6 00 03 23 melden. Hinz arbeitet auch mit der Wirtschaftsförderung zusammen. Über das Sofortprogramm Innenstadt können Einzelhändler auch unterstützt werden.

Ladenlokale

Pascal Hinz würde sich freuen, wenn sich Interessenten für weitere freie Ladenlokale in der Schlossmacher Galerie melden würden: Wo die IG Bismarck ihre Ausstellung präsentierte, sind 315 Quadratmeter frei. Diese Fläche ist als Einzelhandel genehmigt. Direkt gegenüber Woolworth sind 131 Quadratmeter frei mit viel Fensterfläche, eigener Anlieferung, Toilette und Küche. Für die 185 Quadratmeter in den ehemaligen Räumen des Eis-Cafés wünscht sich Hinz Gastronomie. Und gegenüber werden bis Ende des Jahres 44 Quadratmeter frei. „Günstige Lage, gut für Einsteiger“, sagt Hinz.

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