Soziales

Jugendamt baut Struktur für Familien auf

Hilfestellung bis hin zur Volljährigkeit.

Von Wolfgang Scholl

Für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses bereiten Mitarbeiter des Jugendamtes eine Zusammenstellung der Hilfen für junge Radevormwalder von der Geburt bis zur Grundschule vor. Dokumentiert werden aber, berichtet Jugendamtsleiter Volker Grossmann, derzeit auch die Hilfsmöglichkeiten bis zur Volljährigkeit und zum Teil auch darüber hinaus.

Mit der zurückgekehrten Kinderschutz-Fachkraft Stefanie Nunn soll demnächst mit einer Neuauflage des Müttercafés ein früheres Angebot wieder aufleben. Durch die Familienhebammen (sind derzeit ausgebucht) kann Familien oder auch zum Beispiel minderjährigen Müttern im ersten Lebensjahr eines Kindes in verschiedenen Lebenssituationen geholfen werden. Beim Müttercafé können sich die Teilnehmerinnen kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Interesse an einem Treffen kann im Familienbüro unter Tel. (02195) 6889247 angemeldet werden.

Familienverband soll gestärkt werden

Ziel aller Aktionen, auch der Info-Veranstaltungen zu Erster Hilfe, zu Schreibabys oder zur richtigen Babyernährung, ist es, den Familienverbund zu stärken oder Alleinerziehende zu unterstützen, um möglichst frühzeitig zu helfen.

Bei der Zusammenstellung von Angeboten sieht Volker Grossmann derzeit ein Defizit der sozialen Unterstützung durch Fachkräfte in der Familienstruktur mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Für die Zeit, in der Kinder in den meisten Fällen eine Kita besuchen. An dieser Stelle geht es zum Beispiel auch um die Vorbereitung der Familien auf den späteren Besuch der Grundschule.

„Wir wollen für diese Altersgruppe eine Sozialarbeit entwickeln, damit die Lücke geschlossen wird“, sagt der Jugendamtsleiter. Dabei geht es zum Beispiel um das Thema „Struktur des Tages für die Zeit, wenn ein Kind nicht in den Kindergarten geht“. In einigen Familien müsse eine Organisationsstruktur aufgebaut werden.

Möglichkeiten sieht Grossmann zum Beispiel auch in einem Gruppentraining. Er hofft, dass die Erzieherinnen der verschiedenen Kitas mitziehen und ein entsprechender Kontakt aufgebaut wird.

Erste Ergebnisse gibt es auch für die Jugendeinrichtungen. Bei einer Zählung sind im Bürgerhaus an drei Tagen 100 Jugendliche zu Gast gewesen, auf der Brede im „Life“ sind es 30 bis 50 Kinder und Jugendliche pro Öffnungstag.

In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 28. Februar werden die Ergebnisse der Untersuchungen im Detail präsentiert. Dann soll auch auf Vorschlag mit den Politikern abgesprochen werden, ob die Sozialarbeit für Kita-Eltern ausgebaut wird.

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