Gesellschaftsspiel

Ist das Blatt verteilt, wird es spannend

Waltraud Hoberg, Holger Wehner, Renate Schmidt und Helga Orth beim Doppelkopfspiel im Hürxthal-Haus der Begegnung.
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Waltraud Hoberg, Holger Wehner, Renate Schmidt und Helga Orth beim Doppelkopfspiel im Hürxthal-Haus der Begegnung.

Doppelkopfrunde im Hürxthal-Haus sucht neue Mitspieler.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Zweimal in der Woche trifft sich im Hürxthal-Haus der Begegnung in der Schloßmacherstraße 2 die Doppelkopfrunde. „Jeden Dienstag und Donnerstag wird gespielt“, sagt Waltraud Hoberg. Über 30 Mal werden an diesen Nachmittagen die Karten gemischt. Gegründet wurde die Runde bereits 1999.

„Uns hat das Doppelkopffieber gepackt, als es beim 'Ferienspaß für Ältere', den es damals noch gab, ein Doppelkopfangebot gab“, erzählen Waltraud Hoberg und Renate Schmidt. Daraus entwickelte sich ein fester Treff, der sich regelmäßig in der einstigen „Altentagesstätte“ - später Bürgertreff – im Bürgerhaus traf. Als die dortigen Räume dann an die Volkshochschule wechselten, wechselte die Doppelkopfrunde ins ganz in der Nähe liegende Hürxthal-Haus.

„Damals, im Jahr 1999, haben wir alle Doppelkopf das erste Mal gespielt“, erinnert sich Waltraud Hoberg. Rommé oder Canasta waren bekannt, Doppelkopf aber nicht. „Es ist ein spannendes Kartenspiel“, so beschreibt sie es. Das Doppelkopfblatt besteht aus 24 doppelt vorhandenen Spielkarten. Die zwei Spieler, die die zwei Kreuzdamen auf der Hand haben, gehören immer zusammen. Sie bilden die sogenannte Re-Partei, die anderen beiden die Kontra-Partei. „Man spielt als Partner, weiß aber am Anfang nicht, wer zusammengehört. Das macht den Reiz aus,“ sagt Waltraud Hoberg.

Anfangs gab es 18 Mitspielerinnen und Mitspieler

Nicht nur das gemeinsame Spiel, auch die Geselligkeit ist der Runde wichtig. Eineinhalb Jahre haben sich die Doppelkopfspieler coronabedingt nicht getroffen. „Dann waren wir nach den Lockerungen die erste Gruppe, die im Hürxthal-Haus wieder angefangen hat“, sagt Waltraud Hoberg.

In den Anfängen hatten sie 18 Mitspieler und Mitspielerinnen. Derzeit sind es nur noch neun. In der Ferienzeit kommt es auch vor, dass sich nur vier Spieler und Spielerinnen treffen. „Mindestens vier müssen wir für eine Doppelkopfpartie auch sein“, erklärt Waltraud Hoberg.

Der Kreis würde sich sehr über neue Gesichter freuen. Wer Lust hat, kann einfach zu den Treffen dazukommen, jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr wird gespielt. Kenntnisse vom Doppelkopf muss man nicht haben. Auch Einsteiger und Einsteigerinnen sind willkommen und werden ins Spiel eingeweiht. „Von Vorteil wäre es, Skat spielen zu können“, sagt Waltraud Hoberg. „Dann findet man sehr schneller ins Spiel rein.“ So erging es ihr einst selbst. Aber auch ohne Skatkenntnisse geht’s.

Helga Orth ist eine von denen, die es von der Pike auf lernte. „Es hat sich gelohnt. Heute spiele ich Doppelkopf sehr gerne“, sagt sie. Und schon geht es weiter. In dieser Runde ist Holger Wehner der Geber, Renate Schmidt die Aufspielerin. Das Blatt ist verteilt, die Spannung steigt.

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