Wasserturmstraße

„Ich finde, das sieht dort unmöglich aus“ – Leserin übt Kritik an Unkraut

Der Bewuchs wuchert auf den Verkehrsinseln.
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Der Bewuchs wuchert auf den Verkehrsinseln.

Querungshilfen am Kreisel an der Wasserturmstraße sind derzeit wenig einladend aus.

Radevormwald. Wer aus Richtung Halver über die Bundesstraße 229 nach Radevormwald kommt und den Kreisel am McDonalds-Restaurant passiert, dem bietet sich derzeit kein hübscher Anblick. Auf den Verkehrsinseln wuchert welkes Gestrüpp, aus Schotterflächen schießt das Unkraut nach oben.

Eine Leserin, die ihren Namen ungern in der Zeitung lesen möchte, hat ihr Bedauern über diesen Zustand ausgedrückt. „Ich finde, das sieht dort unmöglich aus“, sagt sie. Der Bereich sei kein Aushängeschild für die Stadt, falls Besucher aus dieser Richtung anreisten. „Und warum räumt man dort den Schotter nicht weg?“, fragt sich die Radevormwalderin. Privatleuten werden doch inzwischen dringend nahegelegt, Schotterflächen im Garten zu vermeiden, weil diese nicht naturnah seien.

Doch ist die Stadt überhaupt zuständig für diesen Bereich? Schließlich befinden sich überregionale Straßen meist in der Trägerschaft des Landesbetriebes Straßenbau. Regina Hildebrandt, im Bauverwaltungsamt zuständig für öffentliche Grünflächen, bestätigt allerdings, dass die Verkehrsinseln und Querungshilfen an dem Kreisel, wo sich B 229 und Kaiserstraße treffen, tatsächlich in der Verantwortung der örtlichen Verwaltung befinden. Allerdings wird dieser Bereich nicht durch den Betriebshof der Stadt gepflegt. „Für die Verkehrsinseln hat die Stadt einen Pflegeauftrag an ein externes Unternehmen vergeben“, erläutert Hildebrandt. Dort habe man wegen des aktuellen Zustandes bereits nachgehakt, das Unternehmen habe versprochen, dass man sich zeitnah darum kümmern werde. Die Leserin hätte einen Vorschlag, wie man die Verkehrsinseln attraktiver gestalten könnte. „Ich hatte jüngst das Foto von der Wildblumenwiese in Wermelskirchen gesehen“, sagt sie. Diese hatte der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Dhünn gesät und damit ein kleines Blüten- und Insektenparadies geschaffen. So etwa würde sie gerne auch mehr in Radevormwald sehen, sagt sie. sg

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