Besonderes im Museum

Heiratsantrag beim Lichterfest

Harun Yildiz (21) machte seiner Freundin Elif Saleh (18) beim Lichterfest einen Heiratsantrag.
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Harun Yildiz (21) machte seiner Freundin Elif Saleh (18) beim Lichterfest einen Heiratsantrag.

Garten des Museums für Asiatische Kunst bot eine tolle Kulisse.

Von Heike Karsten

Radevormwald. Je dunkler der Abendhimmel wurde, umso schöner spiegelten sich die Lichter und Kerzen im Koi-Teich. Das Museum für Asiatische Kunst hatte am Sonntagabend zum Lichterfest geladen. Li und Peter Hardt hatten dazu im Ausstellungsgarten hunderte Kerzen angezündet. Dazu gab es Cocktails, Wein, Bier und Grillwurst für rund 150 Gäste.

Dieses besondere Ambiente nutzte Harun Yildiz. Vor den Augen der Lichterfest-Besucher machte der 21-jährige Radevormwalder seiner Freundin Elif Saleh auf dem Steg einen Heiratsantrag. Li Hardt war eingeweiht und hatte den Steg und den Pavillon mit einem weißen Teppich und Herz-Ballons dekoriert. Gegen 22 Uhr betrat das junge Paar den Garten. Der 21-Jährige ging vor seiner Auserwählten auf die Knie und hielt mit einem Ring um ihre Hand an. Sichtlich gerührt stimmte die 18-Jährige unter dem Applaus der Zuschauer zu.

Harun Yildiz war glücklich über das Ja-Wort seiner Freundin. „Wir sind seit zwei Jahren zusammen“, sagte der 21-Jährige. Nach einem gemeinsamen Abendessen in Wuppertal hatte er Elif Saleh in den exotischen Garten geführt. Nach dem Heiratsantrag wischte sich der junge Mann verstohlen eine Träne aus den Augen und überreichte seiner baldigen Braut einen großen Blumenstrauß mit den Initialen ihrer Vornamen.

Besucher waren überrascht und gerührt

„So etwas bekommt man nicht alle Tage geboten“, sagte Besucherin Judith Voss mit Tränchen in den Augen. Auch Monika Zierden war gerührt. Sie konnte die Idee des Bräutigams, den Museumsgarten als Kulisse für seinen Heiratsantrag zu nutzen, gut verstehen. „Das ist ja auch eine tolle Location, die man gesehen haben muss. Und das nicht nur einmal.“

Paul Nowak aus Witten kam zum wiederholten Mal nach Rade: „Was mir so gefällt ist die Mischung aus fernöstlicher Kultur, dem Charme des Bergischen Landes und den Gastgebern, die alles dafür tun, den Menschen von ihren Erlebnissen zu erzählen.“

Das 2014 eröffnete Museum wird oft für besondere Veranstaltungen wie Hochzeitsfeiern, Jubiläen oder Firmenfeiern genutzt. „Mit dem Lichterfest versuchen wir, das Museum populärer machen“, sagte Peter Hardt. In Radevormwald würde die buddhistische Kunst leider nur auf wenig Resonanz stoßen. Viele Besucher kämen von außerhalb. Mit den Veranstaltungen und Angeboten finden immer mehr Menschen den Weg in die Außenortschaft Sieplenbusch.

Noch fünf weitere Lichterfeste sind für 2022 geplant – meistens in Verbindung mit Workshops oder Konzerten. Der nächste Termin ist am Samstag, 13. August, zur „Nacht der Museen“ (5 Euro Eintritt). Am 14. August findet das Ersatzkonzert mit Peanut Butter Jelly Pie statt. Weitere Termine sind Sonntag, 28. August, Samstag, 3. September, sowie Samstag, 1. Oktober. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter  Tel. (021 95)  93 16 76 oder per Whatsapp an (01 73)  644 90 43

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