GKN steigt in E-Fahrzeug-Markt ein

Blick auf den Hintereingang des Standortes von GKN Sinter Metals in Krebsöge.
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Blick auf den Hintereingang des Standortes von GKN Sinter Metals in Krebsöge.

Gruppe, zu der GKN Sinter Metals gehört, will Dauermagneten herstellen.

Radevormwald. Der britische Konzern GKN Powder Metallurgy (GKN PM), zu dem auch das Unternehmen GKN Sinter Metals in Radevormwald gehört, hat Neuigkeiten über seine künftige Geschäftsstrategie verkündet. GKN PM will seinen Anteil am Markt für Elektrofahrzeuge in Europa und Nordamerika erhöhen und steigt in die Produktion von Dauermagneten ein.

„Als weltweit führender Hersteller von Metallpulvern und -teilen ist das Unternehmen hervorragend positioniert und profitiert von seiner umfassenden Erfahrung als Zulieferer der Automobilindustrie, seinen bestehenden OEM-Partnerschaften, seinen etablierten Herstellungsverfahren sowie seiner globalen und kundennahen Produktionspräsenz“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

Es seien darüber hinaus erhebliche Investitionen geplant, um bis 2024 eine Produktionskapazität von bis zu 4000 Tonnen Dauermagneten pro Jahr für den Elektrofahrzeugmarkt zu erreichen. Bei der Produktentwicklung habe das Unternehmen entscheidende Fortschritte erzielt und trete nun in die Phase der Industrialisierungsplanung ein. In den Innovationszentren für Metallpulver in Cinnaminson (New Jersey, USA) und in der Herstellung von Sintermetall in Radevormwald arbeite „ein spezialisiertes Projektteam, das Experten verschiedener Disziplinen zusammenbringt“.

Das Unternehmen verfolgeehrgeizige Umweltziele

Mit seinem neuen Engagement auf dem neuen Marktsegment wolle GKN den Versorgungsengpässen der Branche begegnen: „Die Permanentmagnete sind ein entscheidendes Bauteil von Motoren für Elektrofahrzeuge – GKN PM ist hervorragend positioniert, um die steigende Nachfrage stabil und lokal zu decken.“ Der Einstieg in den Markt für Dauermagnete für Elektrofahrzeuge untermauere das unternehmensweite Engagement von GKN PM für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verfolge ehrgeizige Umweltziele, zu denen auch das Erreichen von Null-Treibhausgasemissionen bis 2050 in allen Betriebsstätten zählt.

Weitere Informationen zum Engagement von GKN im Bereich der Dauermagnete für den Elektrofahrzeugmarkt finden Interessierte unter gknpm.com/magnets.

Zuletzt hatte GKN in der bergischen Region eher negative Schlagzeilen mit dem Abbau von Arbeitsplätzen gemacht. Vor zwei Jahren hatte das britische Unternehmen angekündigt, 140 Stellen im Werk in Krebsöge abzubauen. Jüngst hatte GKN dann den Standort in Hückeswagen geschlossen, wo 42 Menschen beschäftigt waren. Für Verbitterung hatte nicht zuletzt die Tatsache gesorgt, dass der Konzern nach dem Hochwasser 2021 den dortigen Mitarbeitern eigentlich zugesichert hatte, den Standort in der Schloss-Stadt zu erhalten.

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