Pandemie

Gebuchte Impftermine finden wie geplant statt

80-Jährige stirbt mit Covid-19

Radevormwald. Auch das oberbergische Impfzentrum setzt Erstimpfungen bis mindestens Mitte Juni aus. Das teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Mittwoch mit, nachdem zunächst das Land NRW bekanntgab, dass es in allen Impfzentren des Landes keine Termine für Erstimpfungen im genannten Zeitraum geben werde.

„Die Impfkontingente für die Erstimpfungen in den Impfzentren sind laut Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann derzeit ausgeschöpft. Die Lagerbestände seien seit April nahezu vollständig aufgelöst worden. Zum jetzigen Zeitpunkt habe das Land keinen Puffer mehr“, heißt es aus dem Kreishaus. Wer jedoch bereits einen Termin für Erst- oder Zweitimpfung vereinbart hat, könne diesen wahrnehmen. Diese Termine könnten weiterhin wie geplant stattfinden. Nur neue Termine können nicht mehr vereinbart werden – das eigene Online-Buchungsportal des Kreises wurde daher vorerst geschlossen. Darüber hinaus teilte das Land mit, dass ab dem 7. Juni zunächst keine Terminfenster in den Portalen der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung gestellt würden.

Hintergrund dieser Entscheidung sei, dass der vom Bund zur Verfügung gestellte Impfstoff mindestens bis Mitte Juni komplett für die Zweitimpfungen zur Verfügung stehen müsse, so der Kreis.

Derweil meldete das oberbergische Gesundheitsamt am Mittwoch 21 Neuinfektionen – die Sieben-Tage-Inzidenz ist gleichzeitig mit 48,2 wieder unter den Schwellenwert von 50 gefallen. Zudem starb eine 80-Jährige Frau aus Radevormwald mit oder an einer Covid-19-Erkrankung. Damit stieg die Zahl aller Todesfälle seit Pandemieausbruch im Kreis auf 246. In Rade waren 18 Personen erkrankt, eine weniger als am Dienstag. In Hückeswagen waren sieben Menschen infiziert – drei weniger als am Vortag. In den Krankenhäusern wurden 27 Oberberger behandelt – davon wurde einer intensivmedizinisch behandelt. Weitere sieben Menschen lagen auf Intensivstationen und wurden zudem noch beatmet.

Indische Mutation wurde nicht nachgewiesen

Zudem teilte das Gesundheitsamt mit, dass 70 Prozent aller neuen Fälle der vergangenen Woche auf eine Infektion mit einer Virusmutation zurückzuführen seien. Davon entfielen 147 Infektionen auf die britische sowie drei auf die südafrikanische Variante. Mutationen, die hauptsächlich in Brasilien und Indien auftreten, wurden nicht festgestellt. lho

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