Einsatz

Fünf Unfälle durch Glätte in Rade

Meist mit Blechschäden.

Von Stefan Gilsbach

Auch in Radevormwald wurde für die frühen Morgenstunden des Montags ab Mitternacht Glatteisgefahr angekündigt. Tatsächlich kam es laut der Pressestelle der Oberbergischen Polizei schon um 0.13 Uhr zu einem Unfall auf der Elberfelder Straße.

Es sollte nicht der letzte bleiben: Um 3.08 Uhr gab es einen Unfall auf der Feldstraße. Weitere Fälle verzeichnete die Polizei um 5.41 Uhr auf der Kaiserstraße, um 8.04 Uhr am Weidenweg und um 8.07 Uhr erneut auf der Kaiserstraße. Im gesamten Oberbergischen Kreis gab es am Montagmorgen 24 Unglücke, bei denen Glätte die Ursache war – zum Glück blieb es meist bei Blechschäden. Ein schwerer Unfall in Wiehl, bei dem der Fahrer eines Sattelschleppers lebensgefährlich verletzt wurde, ging laut der Polizei nicht auf vereiste Straßen zurück.

„Es war schon herausfordernd“, zog Radevormwalds Betriebshofleiter Christian Esplör am Montagnachmittag Bilanz. Um nicht selbst mit Fahrzeugen Unfälle zu provozieren, sei zunächst von Hand gestreut worden. „Manche Kollegen hatten Probleme auf dem Weg zu Arbeit“, blickt Esplör zurück. Letztlich sei aber niemanden etwas passiert. „Jene Stellen im Stadtgebiet, die bei Glätte besonders gefährlich sind, haben wir bereits am Sonntagabend abgestreut“, berichtet der Betriebshofchef und nennt als Beispiel die Mühlenstraße, die steil von der Innenstadt ins Uelfetal hinab führt.

Schulbesuch lag im Ermessen der Eltern

Auch im Bergischen waren mancherorts Schulen am Montagvormittag wegen der Glättegefahr geschlossen. In Waldbröl wurde kurzfristig auf Distanzunterricht gewechselt.  In Rade hatte die Verwaltung das Thema ebenfalls auf dem Schirm: „Wir haben die Schulleitungen am Sonntag informiert, dass es wegen der Wetterlage am Montagmorgen im Ermessen der Eltern liegt, ob sie die Kinder zur Schule schicken oder nicht“, erklärte Britta Knorz, Mitarbeiterin des Amtes für Jugend, Schulen, Kultur und Sport.

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