Fraktionen setzen ein Zeichen gegen den Ukrainekrieg

Vertreter der Radevormwalder Ratsfraktionen kamen am Samstag zur Kundgebung auf den Marktplatz. Foto: Claudia Radzwill
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Vertreter der Radevormwalder Ratsfraktionen kamen am Samstag zur Kundgebung auf den Marktplatz.

AL hatte kurzfristig zu einer Kundgebung aufgerufen

Von Claudia Radzwill

Kurzfristig hatte die Alternative Liste (AL) für den Samstagmorgen die Radevormwalder Fraktionen zu einer Kundgebung gegen den Ukrainekrieg aufgerufen. Vor der reformierten Kirche am Marktplatz wurde ein gemeinsames Signal gegen den Einmarsch Rußlands in die Urkaine gesetzt - im Anschluss an die ökumenische Marktandacht, die an diesem Tag auch der Menschen im Kriegsgebiet gewidmet war.

„Es ist wichtig, Flagge zu zeigen gegen diesen Krieg.“

Dejan Vujinovic, CDU

Zu den Ansprachen auf dem Marktplatz kamen auch Bürger und Bürgerinnen spontan dazu. „Wir wollen uns gegen den Krieg positionieren“, sagte Rolf Ebbinghaus Fraktionsvorsitzender der AL. „Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen Krieg und für die Demokratie setzen.“

Ein Zeichen auch für die Solidarität mit den Menschen in der Urkraine und den Menschen in Rußland, die gegen ihre Regierung protestieren, hob Sven Wolf, SPD-Landtagsabgeordneter, hervor. Der 24. Februar sei ein dunkler Tag für Europa, so der Tenor der Parteien. „Völkerrecht wurde gebrochen, die europäische Friedensordnung ist missachtet worden.“ Viel Leid werde über die Menschen in der Ukraine und Europa gebracht.

Dejan Vujinovic, Fraktionsvorsitzender der CDU hat familiären Wurzeln ins ehemalige Jugoslawien. „Mein Großvater hat diesen Krieg miterlebt. Da kommen viele schlimme Erinnerungen wieder hoch. Es ist wichtig, Flagge zu zeigen gegen diesen Krieg mitten in Europa.“ „Wir dürfen solche Ereignisse nicht zulassen“, erklärte Thomas Lorenz als Fraktionsvorsitzender der Radevormwalder Unabhängigen Alternative (RUA). Solidarität zu zeigen sei jetzt wichtig.

Es sei ein Krieg, der die demokratischen Werte angreife, hob Felix Anders für die SPD-Fraktion hervor.

Bürgermeister Johannes Mans sprach den Menschen im Kriegsgebiet tiefstes Mitgefühl aus - und hob am Morgen vor der Kirche die Wichtigkeit hervor, gegen diesen Einmarsch Stellung zu beziehen - auch auf lokaler Ebene.

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