Neubau

Ford Wiluda erweitert Standort Rade

Ford Wiluda baut eine neue Niederlassung im Gewerbegebiet. V.l. Frank Schuster, Jens Hemsing, Dirk Mikoteit, Reiner Irlenbusch, Verena Irlenbusch, Johannes Mans, Burkhard Klein, Philip Preuß.
+
Ford Wiluda baut eine neue Niederlassung im Gewerbegebiet. V.l. Frank Schuster, Jens Hemsing, Dirk Mikoteit, Reiner Irlenbusch, Verena Irlenbusch, Johannes Mans, Burkhard Klein, Philip Preuß.

Es entstehen eine große Ausstellungsfläche, fünf Werkstatt-Arbeitsplätze und eine Direktannahme.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Das Autohaus Wiluda erweitert sich am Standort Radevormwald durch einen Neubau an der Margaretenstraße. Am Dienstag fand der Spatenstich statt, dazu waren neben den Bauherren auch Vertreter der Verwaltung auf die Baustelle gekommen. Bei sonnigem Wetter und vor der Kulisse des oberen Uelfetals – griff man zum Klicken der Kameras zum Spaten, symbolisch natürlich, denn im Hintergrund laufen bereits die Arbeiten, durchgeführt vom Generalunternehmer Hemsing aus Stadtlohn/Münsterland.

Zuvor hatte es kurze Ansprachen gegeben. Dirk Mikoteit, Geschäftsführer am Standort Rade, erklärte: „An diesem Standort befand sich ein Wohnhaus mit Servicebereich, der nicht mehr gebraucht wurde.“ Nach dem Abriss werde auf rund 6000 Quadratmetern ein neues Gebäude entstehen, „und zwar auch energetisch auf dem neuesten Stand, etwa mit Wärmepumpentechnik und Photovoltaik“, betonte Mikoteit.

Daher investieren wir hier nun vier Millionen Euro.

Reiner Irlenbusch, Geschäftsführer Bergland-Gruppe

Am Ende sollen für die Kunden und Mitarbeiter eine rund 500 Quadratmeter große Ausstellungsfläche, fünf Werkstatt-Arbeitsplätze, eine Direktannahme, zwei Reifenwechselplätze und ein Platz für die Aufbereitung der Fahrzeuge bereitstehen. Natürlich ist man für das Thema Elektromobilität vorbereitet, acht Ladepunkte für Elektrofahrzeuge soll es geben.

Bürgermeister Johannes Mans erklärte, er freue sich ungemein, dass das Vorhaben in diesen schwierigen Zeiten umgesetzt werde. „Das Projekt war seit längerem geplant und wurde in den Gremien diskutiert“, blickte Mans zurück. Nun würden die Pläne verwirklicht, eine gute Nachricht für die wirtschaftliche Infrastruktur in Radevormwald.

Reiner Irlenbusch, Geschäftsführer der Bergland-Gruppe, zu der Ford Wiluda gehört, sagte, das Vorhaben sei tatsächlich schon seit längerem geplant gewesen, „da haben Sie einen wunden Punkt berührt“, meinte Irlenbusch. Trotz der aktuellen problematischen wirtschaftlichen internationalen Lage setze die Bergland-Gruppe aber weiter auf das Projekt. „Radevormwald war in den vergangenen Jahren einer unserer erfolgreichsten Standorte“, betonte der Geschäftsführer der Holding, nicht zuletzt dank des Teams vor Ort. „Daher investieren wir hier nun vier Millionen Euro.“ Die Präsenz vor Ort, die Beratung durch fachkundige Mitarbeiter sei durch den Online-Handel kaum zu ersetzen, sagte Irlenbusch. Außerdem belaste der Versand der Produkte die Umwelt, während stationärer Handel die Ressourcen schone. Schwierig seien die Zeiten auch vor rund 25 Jahren schon gewesen, sagte der Unternehmer und hatte als Beweis die Kopie eines Artikels aus 1998 dabei, der zum Anlass der Übernahme des Autohauses Wiluda durch Bergland erschienen war.

Dirk Mikoteit nutzte scherzhaft die Gelegenheit „vor Zeugen“, Generalunternehmer Jens Hemsing das Versprechen abzunehmen, dass die Bauarbeiten vor Jahresende beendet sein sollen. Die Neueröffnung ist für Anfang 2023 geplant. Bis dahin, versichern die Geschäftsführer, können die Kunden weiterhin vor Ort den gewohnten Service bekommen, dies sei auch während der Bauarbeiten sichergestellt. Mikoteit wies darauf hin, dass das Unternehmen eine größere Fläche an der Margaretenstraße erworben habe, auf der ein neuer Parkplatz entstehen soll.

Holding

Die Bergland-Gruppe, zu der die Niederlassung von Ford Wiluda in Radevormwald gehört, umfasst elf Autohaus-Standorte, vor allem in der Region, so in Wipperfürth, Remscheid, Bergisch-Gladbach, Gevelsberg, Bergneustadt, Waldbröl und Olpe. Ebenfalls zu der Gruppe gehören drei Standorte der Irlenbusch Versicherungen. Gegründet wurde das Unternehmen 1978 von Willi Irlenbusch in Wipperfürth.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Restaurant „Simas Bootshaus“ beweist Liebe zum Wasser
Restaurant „Simas Bootshaus“ beweist Liebe zum Wasser
Restaurant „Simas Bootshaus“ beweist Liebe zum Wasser

Kommentare