Aktion

Ferienspaßkinder entdecken den Country-Tanz für sich

Janne Raab (l.) weihte die Ferienspaßgruppe in die Schrittfolge des Line Dance ein.
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Janne Raab (l.) weihte die Ferienspaßgruppe in die Schrittfolge des Line Dance ein.

Mitglieder der Gruppe Ladies in Boots studierten mit Teilnehmern eine Line-Dance-Choreopraphie ein

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. In den Jugendräumen im Bürgerhaus hielt die Countrywelt Einzug. Für die Ferienspaßkinder stand hier am vergangenen Freitag ein „Line Dance“-Workshop an. Es wird – wie der Name sagt – in Linie getanzt. „Das ist das Schöne am Line Dance: Man braucht keinen Partner. Man tanzt allein, aber in einer Gruppe“, erklärte Sylvia Seifert. Zusammen mit Monika Heuser und Janne Raab brachte sie den Kids am Nachmittag eine kleine Choreographie bei.

Alle drei gehören den Ladies in Boots an. „Unsere vierköpfige Formation hat sich 2019 gegründet. Wir tanzen aber alle schon länger, sind fünf und zwanzig Jahren dabei“, berichtete Sylvia Seifert. Sie selbst ist durch das Remake des Films „Footloose“ auf den Line Dance aufmerksam geworden. Sie kommen aus Remscheid, Wuppertal, Hagen und Düsseldorf, begleiten Bands auf Gigs und geben selber Workshops. Trainiert wird in Remscheid. „Dort haben wir einen Tanzkeller“, sagte Sylvia Seifert. Countrysongs, aber auch Irish Folk und Rock’a’Billy-Klänge gehören zum Musikrepertoire, das zum Tanzprogramm zählt.

Zum Treffen in den Jugendräumen hatten die „Ladies in Boots“ die Songs „Knockin’ Boots“ und „We no speak americano“ mitgebracht.

Hour (16) hatte das Angebot im Ferienspaß für sich entdeckt: „Ich tanze gern und wollte mal etwas Neues probieren. Auf Youtube habe ich Line Dance gesehen und fand das cool.“ Auch Mila (9) tanzt gern und kannte den Tanz von Videos her. „Die habe ich mit meiner Mama geschaut“, so die Schülerin. Sie freute sich auf den Workshop. Für Gabriel (9) stand fest: „Das macht Spaß.“ Seine Schwester Emilia (7) war auch dabei: „Tanzen mache ich gern“, sagte sie.

Zunächst wurde noch ohne Musik die Schrittfolge eingeübt. „Eins, zwei, drei, vier“, gab Janne Raab vor. Die Gruppe hatte zwei Linien gebildet, schritt zur Seite, nach vorne, nach hinten. „Wer durcheinander kommt, darf auch ruhig Halt rufen“, prägte Janne Raab den Teilnehmern ein. Doch alle lernten schnell.

Choreographie saß nach zwei Stunden

Line Dance wird nicht nur in eine Richtung getanzt. Ist die Schrittfolge durch, drehen sich alle nach rechts und wiederholen sie. So geht’s weiter, bis einmal in alle vier Himmelsrichtungen getanzt wurde. Nach zwei Stunden Workshop saß die kleine Choreographie bei allen in der Gruppe. Schon im vergangenen Jahr waren die Ladies in Boots beim Ferienspaß mit dabei – stilecht in Cowboystiefeln (Boots), Franzenweste und Cowboyhut.

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