Am Bergischen Panoramasteig

Feldermann’s Hofcafé plant die Zukunft

Zum Team von Feldermann’s Hofcafé gehören neben Hartmut und Sabine Fuchs (Mitte) auch noch Monika Schulz, Lucie Kevenhörster, Stefan Kevenhörster und Christiane Martin (v. l.). Fotos: Claudia Radzwill
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Zum Team von Feldermann’s Hofcafé gehören neben Hartmut und Sabine Fuchs (Mitte) auch noch Monika Schulz, Lucie Kevenhörster, Stefan Kevenhörster und Christiane Martin (v. l.).

Resonanz ist nach der Eröffnung im August groß. Öffnungszeiten sollen im Sommer erweitert werden.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Die Gäste, die das Frühstücksangebot nutzten, sind gerade gegangen. Schon erreicht eine Gruppe von Wanderern „Feldermann’s Hofcafé“. Die Frauen und Männer haben sich zu Kaffee und Kuchen im Haus am Kattenbusch angemeldet.

Den ehemaligen Kuhstall des um 1738 herum gebauten Schieferhauses haben Sabine und Hartmut Fuchs in ein gemütliches Café umgebaut – und Anfang August Eröffnung gefeiert. Seither kommen viele Besucher an den Wochenenden in ihr Hofcafé. „Wandergruppen, Spaziergänger, viele Rader und Besucher auch aus der Nachbarschaft kommen zu uns“, erzählt Sabine Fuchs. „Wir freuen uns über die große Resonanz.“ Entlang des Bergischen Panoramasteigs gebe es nicht viele Einkehrmöglichkeiten. „Da hatten wir schon länger die Idee, auf unserem Hof ein Café zu eröffnen“, sagt sie. Der Panoramaweg führt direkt am Kattenbusch vorbei.

Uns ist es wichtig, mit Händlern und Zulieferern aus der Gegend zusammenzuarbeiten.

Hartmut Fuchs

Das Hofcafé soll auch eine Anlaufstelle für Kleinkünstler werden, wünschen es sich Sabine und Hartmut Fuchs. Diese können sich gerne bei ihnen melden. Den Auftakt macht am Freitag, 10. Dezember, um 18 Uhr Gunnar Freudenberg. Er ist in Radevormwald aufgewachsen und heute Redakteur des RGA – und hat vor kurzem das Buch „Mein Leben als Papa“ herausgebracht, aus dem er lesen wird. Karten gibt es keine mehr.

Die alten Futtertröge des ehemaligen Stalls sind heute einer der Hingucker in Hofcafé.

Mit dem Hofcafé haben Sabine und Hartmut Fuchs ein neues Lebenskapitel aufgeschlagen. Vier Jahre lang hat Hartmut Fuchs mit Freunden in Eigenregie den ehemaligen Stall im Untergeschoss des Fachwerkhauses umgebaut. Die alten steinernen Futtertröge blieben dabei erhalten und fügen sich nun als geschichtliches i-Tüpfelchen in den Raum des Cafés ein. Im Sommer wird auch der Außenbereich bestuhlt. Im idyllischen Innenhof ist Platz für rund 40 Gäste. Drinnen sind es 30 Plätze. Geöffnet ist derzeit samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr. Nachmittags gibt es frische Waffeln und Kuchen, am Sonntagmorgen wird seit kurzem zusätzlich ein Frühstück angeboten. Was sehr gefragt ist. „Kuchen und Waffeln backen wir selbst“, erzählt Sabine Fuchs. Der Rosinenzopf kommt von der Landbäckerei Fischer.

Regionalität und Nachhaltigkeit werden in Feldermanns Hofcafé großgeschrieben. Die Zutaten zum Backen liefert der Radevormwalder Unverpackt-Laden. Die Eier stammen vom Hof Holberg. Getränke werden von Axel’s Kiosk bezogen, das Bio-Eis kommt vom Bauernhof Wingenbach in Wipperfürth und die Deko vom Geschäft „Gartenwerkers“.

„Uns ist es wichtig, mit Händlern und Zulieferern aus der Gegend zusammenzuarbeiten“, erklärt Hartmut Fuchs. Die Räume können auch für Gesellschaften angemietet werden. Für 2022 haben sich schon Familien für die Konfirmationsfeier angemeldet. In der Adventszeit ist der Verkauf von Grillwürstchen und der Ausschank von Glühwein geplant; derzeit warten Fuchs‘ noch auf die Ausschankkonzession.

„Im Auge haben wir dabei natürlich auch immer die aktuelle Pandemie-Lage und die Verordnungen“, sagt Hartmut Fuchs. „Wir müssen einfach sehen, ob und was im Dezember alles möglich ist.“ Für die Lesung mit Gunnar Freudenberg, für die es keine Karten mehr gibt, gilt etwa die 2G-plus-Regel.

Der Café-Betrieb wird im Team gestemmt. „Ein Nachbarschaftsprojekt“, nennt es Fuchs. Freunde und Nachbarn helfen mit, auch Schüler sind darunter. „Denen macht es so großen Spaß und sie bessern sich damit das Taschengeld auf“, sagt Sabine Fuchs. Der Sommer ist gut gelaufen, Anfang Januar werde man das Konzept noch einmal überdenken. „Uns schwebt es vor, die Öffnungszeiten im Sommer zu erweitern.“

Alle Neuigkeiten rund ums Angebot gibt es jeweils zeitnah auf den Social-Media-Kanälen des Hofcafés. Es ist auf Instagram und Facebook vertreten, eine Webseite soll in Kürze noch dazukommen.

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