Erste Person mit Omikron getestet

Corona: 210 weitere Fälle im Kreis gemeldet

-ms- Im Oberbergischen Kreis wurde nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes der erste Fall der Virusmutante B.1.1.529 (Variante Omikron) festgestellt. Die betroffene Person ist von einer Reise aus Afrika zurückgekehrt und befindet sich in angeordneter Quarantäne.

Das Robert Koch-Institut benennt aktuell die Virusmutanten B.1.1.7 (Alpha), B.1.351, P.1, B.1.617.2 (Delta) und B.1.1.529 als besorgniserregende Varianten. Häufigste Varianten in Oberberg sind bislang Alpha mit 4016 Fällen und Delta mit 4853 Fällen.

Bei den genannten Mutanten handelt es sich um sogenannte VOC (variants of concern). VOC sind besorgniserregende Virusvarianten, die sich vom Wildvirustyp unterscheiden. Sie unterscheiden sich in ihren Erregereigenschaften wie beispielsweise der Übertragbarkeit, Virulenz (die Fähigkeit des Virus in menschliche Gewebe einzudringen, z. B. in die Schleimhäute) und Empfänglichkeit des Menschen für diese Varianten.

Gestern meldete das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises 210 weitere laborbestätigte SARS-CoV-2-Fälle (PCR-Test) an das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen. Die Zahlen aus dem Nordkreis: Radevormwald 136 Fälle (plus vier), Hückeswagen 173 (plus 14) und Wipperfürth 239 (unverändert).

Es sind vier weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor pos Fall mit auf SARS-CoV2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 102-jähriger Mann aus Nümbrecht, eine 83-jährige Frau aus Nümbrecht, eine 90-jährige Frau aus Morsbach und eine 81-jährige Frau aus Morsbach.

Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 300 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis ist leicht gesunken auf 443,1. In angeordneter Quarantäne befinden sich aktuell 2830 Oberberger (plus 112). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 22.929 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon konnten bereits 20.606 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

48 positiv Oberberger befinden sich derzeit in einem Krankenhaus. Vier von ihnen sind auf einer Intensivstation und zehn an einem Beatmungsgerät.

Informationsseite zum Thema Coronavirus:

www.obk.de/coronavirus

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