Gemeinde

Erinnerungen an ein wichtiges Sakrament

Die neun Frauen und Männer erinnerten sich an ihre Erstkommunion in Radevormwald im Jahr 1972.
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Die neun Frauen und Männer erinnerten sich an ihre Erstkommunion in Radevormwald im Jahr 1972.

Neun Frauen und Männer gedachten in der Pfarrkirche St. Marien ihrer ersten Heiligen Kommunion.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Am Sonntagmorgen wurde in der katholischen Pfarrkirche St. Marien Jubelkommunion gefeiert. Eingeladen waren alle Frauen und Männer, die in den Jahren 1972, 1962 oder sogar 1952 – also vor 50, 60 oder 70 Jahren – ihre erste Heilige Kommunion gefeiert hatten.

Neun Frauen und Männer, allesamt Erstkommunionskinder des Jahres 1972, waren der Einladung der Pfarrgemeinde gefolgt. Gemeinsam mit Pfarrer Marc D. Klein kamen sie, jeder mit einer Kerze in der Hand, den langen Gang vom Einfang zu den ersten beiden Reihen entlang, während auf der Orgel festliche Musik gespielt wurde.

Der Pfarrer dankte den Jubelkommunikanten für ihre Treue zur Kirche – die sie auch nicht zuletzt dadurch ausdrücken würden, dass sie an diesem Sonntag ihr ganz persönliches Jubiläum feiern würden. Sie würden unverrückbar fest in ihrem Glauben stehen, sagte Klein. „Die können in Rom oder in Köln doch machen, was sie wollen. Wir bleiben katholisch“, betonte der Pfarrer.

Im Anschluss an die Heilige Messe wurden die Jubelkommunikanten vom Pfarrgemeinderat ins benachbarte Caritashaus eingeladen, wo die Möglichkeit zum Austausch, bestand. Die Erinnerungen waren zunächst nicht besonders ausgeprägt, wie die Jubelkommunikanten schmunzelnd sagten: Das sei ja schon sehr lange her, man könne sich an die Kommunion kaum erinnern. „Das waren Kaplan Fischer und unser Pfarrer Woelki – der hatte allerdings nichts mit dem heutigen Erzbischof zu tun.“ Unter den Jubelkommunikanten war auch der heutige Generalvikar des Erzbischofs von Köln, Guido Assmann. „Er hatte aber einen anderen Termin und konnte leider nicht teilnehmen“, sagte einer der Jubilare.

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