Gesundheit

Entwarnung bei Geflügelpest

Kreis hebt Überwachungszonen auf.

Der Oberbergische Kreis gibt beim Thema Geflügelpest eine vorläufige Entwarnung. „Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in Reichshof, Morsbach und Windeck sind die Untersuchungen des Veterinäramtes abgeschlossen und es haben sich auch in der Umgebung keine Hinweise auf ein weiteres Seuchengeschehen ergeben“, heißt es in einer Mitteilung der Kreisspressestelle.

Das Veterinäramt habe am Sonntag die Überwachungszone Reichshof aufgehoben. Die Aufhebung der Überwachungszonen in Morsbach und Windeck soll zum 9. Dezember folgen, immer vorausgesetzt, dass keine neuen Geflügelpestfälle festgestellt werden. Da diese Ausbrüche auf den Zukauf von infizierten Vögeln zurückgeführt werden konnten, musste in den zugehörigen Überwachungszonen weder eine Aufstallungspflicht noch Einschränkungen für Eier verhängt werden.

Die Ordnungsdezernentin des Oberbergischen Kreises, Birgit Hähn, zeigt sich erleichtert, dass die drastischen Einschränkungen für die Geflügelhaltungen damit im ganzen Kreisgebiet vollständig entfallen. Das Veterinäramt weist allerdings darauf hin, dass weiter eine Gefahr für die Geflügelhaltungen besteht. Der Leiter des Veterinäramtes, Dr. Stefan Kohler, geht davon aus, dass das Aviäre Influenzavirus in der Wildvogelpopulation weiter zirkuliert. Untersuchungen von Wildvögeln im Oberbergischen Kreis waren zwar bisher negativ, allerdings werden in NRW und im angrenzenden Rheinland-Pfalz immer wieder Nachweise des Virus bei Wildvögeln gemeldet.

Das Risiko eines weiteren Geflügelpestausbruches wird bis zum Ende des Vogelzuges im April weiter als extrem hoch angesehen. Das Veterinäramt empfiehlt deswegen, die im Rahmen der Sperrmaßnahmen eingerichteten Biosicherheitsmaßnahmen wie die Bereitstellung von Desinfektionsmittel und Schutzkleidung oder die Abdeckung von Geflügelhaltungen vorerst beizubehalten. Fragen zur Seuchenlage und Vorbeugung beantwortet das Veterinäramt unter Tel. (0 22 61) 88 39 40. –s-g-

www.obk.de/gefluegelpest

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