Weihnachtsbeleuchtung

Einzelhändler sorgen für Lichterzauber

Mit einer Feuershow begeisterte die Kölner Künstlerin „eSteffania“ auf dem Marktplatz. Fotos (2): Claudia Radzwill
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Mit einer Feuershow begeisterte die Kölner Künstlerin „eSteffania“ auf dem Marktplatz.

Viele nutzen die verlängerten Öffnungszeiten und erfreuten sich an Glühwein und anderen zusätzlichen Angeboten.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Armin und Conny Werker hatten den Platz vor ihrem Geschäft „GartenWerker“ liebevoll beleuchtet - mit Lichterketten, Kerzen und Feuersäulen. „Dazu gibt es Glühwein und Flammkuchen“, sagte Armin Werker am Donnerstagabend. Auch alkoholfreien Punsch hatten sie im Angebot - und der fand großen Absatz. Ein Stück weiter, vor dem „Tortenatelier“, stand ein Korb vor der Tür - gefüllt mit Lebkuchengesichtern. „Jedes Kind, das vorbeikommt, kann sich eine Tüte mitnehmen“, sagte Edith Gallus. Der Innenraum des Cafés wurde am Abend mit Kerzen in ein festliches Ambiente verwandelt. Dazu gab es Kürbis-Chili und Quiches. Auch bei der Vinothek „Korkenzieher“ auf dem Marktplatz gab es Glühwein „Der geht schnell weg. Wir haben schon neuen aufgesetzt“, erklärte Inhaber Folko Sensen.

Der Start der Weihnachtsbeleuchtung in der Radevormwalder Innenstadt wurde in diesem Jahr von einem „Lichterzauber“-Fest begleitet - bei dem viele Geschäfte mitmachten. Sie beleuchteten die Eingänge ihrer Läden mit Laternen und Kerzen, boten viele kleine Aktionen an und ließen die Tür bis 21 Uhr geöffnet.

Bei GartenWerkers gab es Glühwein. Das kam gut an, auch bei diesen beiden Besucherinnen.

Eine Feuershow gab es gegen 19.30 Uhr: Künstlerin „eStaffania“ aus Köln begeisterte mit ihren Feuerzauber zu Musikbeats auf dem Markt - zum Abschluss sprühten zur Star-Wars-Klängen die Funken in einem Feuerrad. Die Zuschauer verteilten sich vor der Bühne - coronagerecht. Und spendeten am Ende großen Applaus.

Das Event „Lichterzauber“ sollte eigentlich damit starten, dass Bürgermeister Johannes Mans auf dem Vorplatz der Sparkasse einen Buzzer für drückt. Eingebettet in eine Eröffnungsfeier mit Ausschank und kleinem Imbiss. Doch wegen der Zunahme der Corona-Inzidenz hatte die Stadt das Eröffnungsfest abgesagt. Man wollte eine Menschenansammlung an der Hohenfuhrstraße vermeiden, erklärtePressesprecher Wolfgang Scholl. Johannes Mans drückte dort somit ohne großes Publikum auf den roten Buzzer.

Der „lange Donnerstag“ der Einzelhändler allerdings blieb. Entlang der Kaiserstraße, auf dem Schlossmacherplatz und dem Markt freuten sich die Kunden über verlängerte Öffnungszeiten der Geschäfte und die besonderen Angebote - und nutzten sie am Abend gerne.

Die Bergische Buchhandlung gab Rabatte auf Kalender, Rabatte gab es auch bei der Spind Boutique. Vor ihrer Metzgerei hatte Familie Kalkuhl einen Bratwurststand aufgebaut. Tabak Oberlies verteilte Zuckerwatte an die Jüngsten.

Viele stricken sich dieses Jahr selbst einen Schal.

Elisabeth Rübsam, Stoffkränzchen

Gegenüber im „Stoffkränzchen“ hielt Elisabeth Rübsam Anleitungen für Adventskalender parat. Die Nachfrage nach Wolle sei zur Zeit auch wieder groß. „Für Socken und Schals. Viele stricken sich dieses Jahr selbst einen Schal zur Jacke“, beobachtet sie.

Nicht nur im Kern der Innenstadt gab es etwas zu entdecken. Beim Unverpackt-Laden an der Blumenstraße gab es heißen Apfelsaft und Pflaumenkuchen. „Der Erlös wird dem Ambulanten Ökumenischen Hospiz gespendet“, sagten die Inhaberinnen Katja Schöpfl und Judith Voss. Aus dem „Kräuterstübchen“ von Anke Höller verkauften die beiden noch Kräutertee. „Beim Kauf gibt es noch einen selbstgenähten Teebeutel dazu“, erklärte Katja Schöpfl.

Ein wenig stöbern und nach Weihnachtsgeschenken Ausschau halten, das wollten viele, die am Abend unterwegs waren und die man ansprach. Dass es dazu einen Punsch oder Glühwein gab, kam bei allen gut an. „Das gibt einem ein bisschen von vorweihnachtlicher Freude“, erklärte eine Raderin, die sich mit einer Freundin am frühen Abend auf den Weg in die Innenstadt gemacht hatte.

Süßigkeiten für die Kleinen auch verteilt. Nein, nicht der Nikolaus hatte sich schon auf den Weg nach Rade gemacht. Dafür war Nessi aus dem Kinderland des „life-ness“ mit kleinen Leckereien unterwegs.

Sponsoren

Heimat- und Verkehrsverein und Werbegemeinschaft kümmern sich um die Weihnachtsbeleuchtung. Lichterketten und Ornamente wurden auf LED umgestellt. Damit die Stadt im Advent erleuchtet, braucht es Sponsoren. Die Organisatoren sind für jede Spende dankbar. Unter Stichwort „Weihnachtsbeleuchtung“ kann gespendet werden,

www.heimatmuseum-radevormwald.de

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