Konzert

Duo spielt tröstende und nachdenkliche Lieder für die Hospizarbeit

„With four hands“ wurde beim Konzert in der Reformierten Kirche am Markt unterstützt von Thomas Feinendegen am Bass.
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„With four hands“ wurde beim Konzert in der Reformierten Kirche am Markt unterstützt von Thomas Feinendegen am Bass.

Die Gruppe With Four Hands gab ein klangvolles Benefizkonzert in der Reformierten Kirche

Von Heike Karsten

Radevormwald. Musik kann trösten, beruhigen, nachdenklich machen und Mut geben. Was aber nicht jeder weiß: Im Pop-Bereich der englischsprachigen Musik gibt es auch einige Lieder mit biblischen Texten. So beispielsweise der Song „Dust in the wind“ von der Gruppe Kansas. „In dem Lied geht es darum, die Zeit, die uns geschenkt wird, mit Leben zu füllen“, sagte Norbert Feinendegen.

„Hier stimmen Klang und Botschaft überein.“

Georg Kalkum

Zusammen mit seinem Gitarrenpartner Guido Wilms bildet er seit 15 Jahren das Duo „With Four Hands“. Am Freitag spielte das Duo, unterstützt von Thomas Feinendegen am Bass, in der Reformierten Kirche am Markt. Das Ambulante Ökumenische Hospiz hatte zu diesem Konzert eingeladen, um Spenden für seine Arbeit zu sammeln. 30 Besucher waren gekommen und erlebten einen klangvollen Konzertabend mit Musik aus Rock, Pop und Folk, dargeboten mit zweistimmigem Gesang und Gitarrenbegleitung. Das Repertoire war auf das Hospiz-Thema ausgerichtet. „Musik ist hier ein wichtiger Faktor. Wo Menschen nicht mehr sprechen können, da können sie oft noch singen. Und Musik erreicht die Menschen auf einer Ebene, die der Verstand nicht erreicht; sie kann dort Dinge in Bewegung bringen, alte Blockaden lösen oder einfach nur guttun“, sagte Norbert Feinendegen.

Die Texte der ausgesuchten Stücke handelten von Freundschaft und Liebe, vom Leben und Begleiten. Die Arrangements waren sensibel angepasst und harmonisch abgestimmt. So kamen die Zuschauer beim Lied „Here I go again“ der britischen Rockband Whitesnake in den Genuss einer eher gefühlvollen als rockigen Version. Die klare, warme Stimme von Hauptsänger Guido Wilms drang sofort in die Herzen; die Erklärungen zu den englischen Liedtexten taten ihr übriges. „Ich schwebe über dem Boden, und wir gehen jetzt alle frohen Herzens nach Hause. Ich bin sehr froh, dass das geklappt hat“, beschrieb Georg Kalkum das leichte Glücksgefühl nach dem Konzert. Der Vorsitzende des Radevormwalder Hospiz freute sich über die Konzertbesucher, von denen ein Teil wegen der Musik, ein anderer Teil zur Unterstützung der Hospizarbeit gekommen war. Die Zuschauer stimmten überein, dass die Gruppe „With Four Hands“ viel Herzblut in ihre Musik gelegt hat. „Hier stimmen Klang und Botschaft überein“, fasste es Georg Kalkum zusammen. Auch für die drei Musiker war es ein ganz besonderes Konzert, da erst vor sieben Wochen ein Bandmitglied überraschend verstorben ist. „Er ist dennoch heute bei uns“, sagte Wilms, bevor die drei Musiker das Publikum mit einer Zugabe und einem Segenslied verabschiedete.

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