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Drei Wochen wird um die Wette geradelt

Das Stadtradeln – hier im Jahr 2020 – kommt in Rade gut an.
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Das Stadtradeln – hier im Jahr 2020 – kommt in Rade gut an.

Beim Stadtradeln werden vom 4. bis 24. September wieder Kilometer gesammelt.

Von Wolfgang Weitzdörfer

Das Stadtradeln erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In diesem Jahr findet es vom 4. bis 24. September statt, etwas später als in den Vorjahren. Teilnehmen werden die Städte und Gemeinden Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Reichshof, Wiehl, Wipperfürth – und Radevormwald. In der Stadt auf der Höhe wird daher schon kräftig die Werbetrommel gerührt.

„Wir wollen wieder eine gemeinsame Auftaktveranstaltung wie im Vorjahr machen“, sagt Klimaschutzmanager Niklas Lajewski. Vor einem Jahr habe es eine Stempelaktion in Zusammenarbeit mit Hückeswagen, Wipperfürth und Marienheide gegeben, die sehr gut angekommen sei. „Da konnte man alle vier Städte mit dem Fahrrad besuchen, sich einen Stempel abholen und bekam dafür ein kleines Präsent“, sagt der Klimaschutzmanager.

Er hofft in diesem Jahr auf eine weitere Teilnehmersteigerung. „Hückeswagen und Wipperfürth sind beim Stadtradeln ja immer Spitzenreiter, aber auch wir haben uns seit 2020 gesteigert“, sagt Lajewski. Damals hätten 125 Radlerinnen und Radler 28.842 Kilometer gesammelt, 2021 wären es bereits 141 Teilnehmende gewesen, die insgesamt 36.221 Kilometer gefahren seien. „Das könnte gerne so weiter gehen, ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr noch mehr Teilnehmende haben werden – wir werden von den Menschen in der Stadt auch schon auf die Aktion angesprochen und gefragt, wann es denn wieder soweit ist“, sagt Lajewski.

Umstieg aufs Fahrrad im Alltag soll attraktiver werden

Das Stadtradeln ist eine internationale Klima-Bündnis-Kampagne, in der die fahrradaktivsten Kommunen und Teams gesucht werden. Teilnehmen kann jeder, der im Oberbergischen Kreis lebt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine Schule oder Hochschule besucht. Dabei gehe es in erster Linie um den Spaß am Fahrradfahren, aber auch darum, den Umstieg auf das Fahrrad im Alltag attraktiver zu machen. Landrat Jochen Hagt: „Gerade auch kurze Wege, die mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt werden, helfen dabei, CO2 zu vermeiden, und tragen zum Klimaschutz bei.“ Er betont, dass der Oberbergische Kreis über viele attraktive Fahrradstrecken verfüge, und verweist dabei vor allem auf die ehemaligen Bahntrassen.

Nachdem man sich als Teilnehmer registriert hat, kann man seine geradelten Kilometer in den Online-Kalender oder über die Stadtradeln-App eintragen. „Man kann in der Freizeit radeln, zur Arbeit oder auch im Urlaub – heißt: Man muss nicht auf Radevormwalder Stadtgebiet unterwegs sein, sondern kann auch jenseits der Stadtgrenzen Kilometer sammeln“, sagt Lajewski.

Die Stadtverwaltung werde wieder mit gutem Beispiel aktiv vorangehen, sagt Lajewski. „Wir haben in den vergangenen beiden Jahren jeweils ein Team Rathaus gebildet, das auch in diesem Jahr wieder an den Start gehen wird“, sagt er. Er hofft zudem, dass der gerade neu gegründete ADFC-Ortsverein ebenfalls bei seinen Mitgliedern Werbung für das diesjährige Stadtradeln machen wird. Wichtig sei, dass man sich ab sofort anmelden könne.

Weitere Infos unter: www.obk.de/stadtradeln

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