Kein Platz für Rassismus

Willkommensgrüße sind zerstört worden

Simon Woywod (1. Beigeordneter), Marie Steinhauer (Wirtschaftsförderin Stadt), Larissa Schipper (Hauptamt), Ulrich Dippel (Technisches Tiefbauamt) und Bürgermeister Johannes Mans stellten am Dienstag das neue Willkommensschild vor.
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Simon Woywod (1. Beigeordneter), Marie Steinhauer (Wirtschaftsförderin Stadt), Larissa Schipper (Hauptamt), Ulrich Dippel (Technisches Tiefbauamt) und Bürgermeister Johannes Mans stellten am Dienstag das neue Willkommensschild vor.

Die sieben Schilder werden ersetzt.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Mit neuen Willkommensschildern setzt die Stadt ein Zeichen. Der Regenbogen und die Aufschrift „Wir sind bunt“ und der Satz darunter „Kein Platz für Rassismus in Radevormwald“ repräsentieren die Weltoffenheit Radevormwalds, betonte Bürgermeister Johannes Mans am Anfang der Woche beim Ortstermin in Herbeck. „Jede und jeder aus jedem Kulturkreis ist in Radevormwald willkommen,“ hob er hervor.

Sieben Schilder wurden an den Ortseingängen aufgestellt. Diese sind nun – nach nur wenigen Tagen – Opfer von Vandalismus geworden. „Alle Willkommenschilder sind massiv beschädigt oder geklaut worden“, erklärt Flora Treiber, Referentin der Stadt.

Die Polizei ist eingeschaltet, die Stadtverwaltung hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Bürgermeister Johannes Mans und der 1. Beigeordneter Simon Woywod verurteilen zutiefst das Geschehen. „Wir wissen nicht, was oder wer mit welcher Gesinnung dahinter steckt“, sagt Mans. Niemand wisse, ob es sich dabei um die Aktion eines Einzelnen handele oder ob eine größere Gruppe hinter dem Vandalismus stecke.

Beigeordneter sagt:Jetzt erst recht

„Dass damit das positive Image der Stadt beschädigt wird, das werden wir nicht zulassen“, sagt Mans entschlossen. „Wir stellen ganz klar, dass wir alle Schilder wieder aufbauen werden, und sehen uns in der Verantwortung, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.“

Simon Woywod zeigte sich schockiert, in welch kurzer Zeit die Täter die Schilder zerstört hätten. Auch er unterstrich, dass die Stadt sich nicht von ihrem Weg abbringen lasse, sich weltoffen zu präsentieren. „Wir werden weiterhin die Strategie „Wir sind bunt“ verfolgen. Jetzt erst recht“, erklärte er.

Das, was die Schilder ausdrücken, ein Zeichen des Willkommens für alle Kulturen zu setzen, sei nun umso wichtiger, so Bürgermeister Mans. „Wir lassen uns nicht von niemanden bestimmen, mit welcher Grundhaltung wir vorangehen.“

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