Proben ab 21. Oktober

Das Weihnachtssingen auf dem Markt soll dieses Jahr wieder stattfinden

Daumen hoch fürs Weihnachtssingen an Heiligabend: Kirsten Hackländer (Stadt Radevormwald), Katharina Majorek und Timo Deitz (Musikschule) und Bürgermeister Johannes Mans suchen Sänger und Sängerinnen für einen Projektchor.
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Daumen hoch fürs Weihnachtssingen an Heiligabend: Kirsten Hackländer (Stadt Radevormwald), Katharina Majorek und Timo Deitz (Musikschule) und Bürgermeister Johannes Mans suchen Sänger und Sängerinnen für einen Projektchor.

Für den Projektchor werden Sänger und Sängerinnen gesucht.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Heiligabend soll eine Tradition wiederaufleben. Auf dem Markt soll das Weihnachtssingen stattfinden – nach zwei Jahren coronabedingter Pause. Dafür suchen Stadt und Musikschule noch Sänger und Sängerinnen für einen Projektchor. Geprobt wird freitags von 19.15 bis 20.15 Uhr, die Proben starten am 21. Oktober. Geleitet wird der Chor von Timo Deitz, dem Dirigenten des Rockchors der Musikschule. „Alle, die Freude am Singen haben, können mitmachen“, sagt Katharina Majorek, stellvertretende Leiterin der Musikschule. „Man braucht keine musikalischen Vorkenntnisse.“ Das Repertoire werde sich aus traditionellen und modernen Weihnachtsliedern – auch im rockigen Gewand – zusammensetzen. „Während der Ferien werden wir das Programm abstimmen, die Songs arrangieren“, sagt Deitz.

Die Tradition des Weihnachtssingens geht auf Anfang der 1950er Jahre zurück. Der Posaunenchor der Martini-Gemeinde zog an Heiligabend durch die Stadt. Ende der 1950er Jahre schloss sich der Radevormwalder Männerchor an. Über viele Jahre gaben beide Chöre in der Nacht des 24. Dezember gemeinsam auf dem Marktplatz ein Konzert - das zu einem Treffpunkt vieler Generationen wurde.

Das Weihnachtssingen sei etwas Besonderes

Der Männerchor löste sich Ende 2017 auf, daraufhin entschloss sich auch der Posaunenchor, nicht mehr aktiv am Weihnachtssingen teilzunehmen. 2018 und 2019 gab es bereits einen Projektchor unter der Leitung von Detlev Hoffmann, der auf dem Markt sang. Stadtkulturverband, Musikschule und die damalige Wirtschaftsförderung riefen ihn ins Leben. Alle waren sich einig: Ohne Weihnachtssingen fehlt etwas. „Doch während Corona hat der Chor sich aufgelöst“, sagt Majorek.

Kirsten Hackländer, im Rathaus für Tourismus und Rader Veranstaltungen zuständig, und Bürgermeister Johannes Mans freuen sich, in der Musikschule einen Kooperationspartner für das Weihnachtssingen gefunden zu haben. Mans: „Dass so viele Leute am 24. Dezember zu später Stunde zusammengekommen, so etwas kannte ich vor Radevormwald nicht. Das ist schon etwas Besonderes.“ Mans wird das Weihnachtssingen um 23.15 Uhr eröffnen – vor der reformierten Kirche. Dann beginnt das Musikprogramm. Eine Projektionswand mit Texten ist geplant – damit die Besucher mitsingen können. Kurz vor 24 Uhr wird der Tradition entsprechend gemeinsamen „Oh, du Fröhliche“ angestimmt – bevor die Glocken der vier Rader Kirchen anfangen zu läuten.

Wer Lust hat, beim Projektchor mitzumachen, kann zur ersten Probe am 21. Oktober kommen. Treffpunkt ist Raum 25 im 1. Stock der Musikschule, die in Sekundarschule, Hermannstraße 21, einen Trakt hat (Eingang über den Parkplatz des Gymnasiums).

Infos: Tel. (02195) 94298 76, info@radevormwalder-musikschule.de

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