Frauenchor

Das Repertoire ist moderner geworden

Das Musikcafé hat beim Frauenchor „Melodienreigen“ Tradition.
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Das Musikcafé hat beim Frauenchor „Melodienreigen“ Tradition.

Frauenchor „Melodienreigen“ lud zum traditionellen Musikcafé ein.

Von Cristina Segovia-Buendía

Gemütlich und gesellig ging es in der Armin-Maiwald-Schule zu: An den hübsch gedeckten Tischen saßen die Besucher beisammen, plauschten zwischendurch oder genossen – bei Kaffee und Kuchen – ein wenig Musik. Der Frauenchor „Melodienreigen“ hatte zum 22. Mal zu seiner Traditionsveranstaltung geladen. Und wie sich zeigte, hat sie sich in den vergangenen Jahrzehnten etabliert. Daran konnte auch die Pandemie nichts ändern.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Frauen, nach der coronabedingten Absage in 2020, wieder auf der Bühne gestanden. „Unser Musikcafé richten wir jedes Jahr aus. Dabei geht es uns darum, unseren Chor etwas bekannter zu machen und mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen unsere Vereinskasse aufzustocken“, berichtet Chorsprecherin Renate Pick.

Große Konzerte habe „Melodienreigen“ in diesem Jahr noch nicht gespielt, aktiv seien sie dennoch gewesen, sagt Pick. „Wir haben wieder in den Senioreneinrichtungen gesungen. Der Landesmusikrat unterstützt uns dabei.“ Mindestens sechs solcher Auftritte habe der Chor absolviert.

Den „Melodienreigen“ wieder bekannter zu machen, ist ein großes Anliegen der Sangesschwestern, schließlich habe die Pandemie ihren Chor nahezu halbiert, berichtet Pick. „Wir waren sonst immer über 30 Sängerinnen, mittlerweile sind wir 15.“

Hip-Hop-Abteilung des RTV lockte neue Zuschauer an

Nachwuchs zu generieren sei in der heutigen Zeit alles andere als einfach, dabei bemüht sich Chorleiterin Karin Hilger darum, zeitgenössische Titel auszuwählen. Lieder von Andreas Bourani, Sarah Connor und sogar Ava Max standen beispielsweise beim jüngsten Auftritt auf dem Programm.

Weil sich die sangesfreudigen Damen für ihren musikalischen Nachmittag auch immer wieder andere Gruppen für Gastauftritte einladen, mische sich auch das Publikum. In diesem Jahr wirkten beispielsweise der Radevormwalder Gospelchor mit sowie eine kleine Delegation junger Nachwuchstänzerinnen der Hip-Hop-Abteilung des Radevormwalder Turnvereins. Durch letztere stießen zahlreiche junge Eltern dazu, die den Auftritt ihrer Kinder nicht verpassen wollten.

Wann das nächste große Konzert des Frauenchors „Melodienreigen“, welches normalerweise alle zwei bis drei Jahre ausgerichtet wird, stattfinden wird, stehe noch nicht fest, sagt Pick. Derzeit bereiten sich die Frauen nämlich auf ein besonders Jubiläum vor: Im übernächsten Jahr, 2024, wird „Melodienreigen“ 50 Jahre alt – und das, wie schon jetzt feststeht, wollen die Damen groß feiern.

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