Grimmsches Märchen

Bremer Stadtmusikanten im Bürgerhaus

Zwischenstopp auf dem Weg nach Bremen – die furchtlosen Tiere aus dem Märchen der Gebrüder Grimm kommen nach Radevormwald.
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Zwischenstopp auf dem Weg nach Bremen – die furchtlosen Tiere aus dem Märchen der Gebrüder Grimm kommen nach Radevormwald.

Das Westfälische Landestheater bringt das Grimmsche Märchen auf die Bühne.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten kennen die meisten aus der Märchensammlung der Gebrüder Grimm. Eine Bühnenversion von Philipp Löhle mit Musik von Thomas Esser ist am kommenden Donnerstag, 12. Januar, 9 und 11 Uhr, im Bürgerhaus zu erleben. Das Familienstück ist für Zuschauer ab vier Jahren geeignet.

Erzählt wird von vier furchtlosen Tieren, die sich auf den Weg nach Bremen machen. Der alte Esel findet, dass er lange genug die schweren Säcke beim Müller getragen hat. Nun wird es Zeit für den spaßigeren Teil des Lebens. Fortan möchte er sein Futter als Musikant verdienen.

In Bremen kommt das Quartett nie an

Unterwegs in die große Stadt trifft er einen alten Jagdhund, der ein begnadeter Jauler ist. Zu ihrem Glück fehlen ihnen nur noch eine gemütliche Katze und ein stimmgewaltiger Hahn. Das musikalische Quartett kommt allerdings gar nicht in Bremen an. Auf ihrem Weg machen sie im Wald an einem Räuberhaus halt. Mit einer List und viel Musik vertreiben die Tiere die Räuberbande – und die Stadtmusikanten finden im Wald ein schönes, neues Zuhause. Obwohl das Quartett also gar nicht nach Bremen kommt, sind sie trotzdem die Bremer Stadtmusikanten – nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.

Weihnachten 1812 brachten Jacob und Wilhelm Grimm ihre erste Sammlung von Kinder- und Hausmärchen heraus, die noch heute Kinder und Erwachsene zugleich begeistern. Sie sammelten mehr als 200 Märchen und Legenden, die von Generation zu Generation weitererzählt worden waren. So erhielten sie die mündlich überlieferten Volkserzählungen als deutsches Kulturgut für die Ewigkeit.

Im Alter von 73 Jahren starb Wilhelm 1859 und vier Jahre später auch Jacob. Doch durch ihren weltberühmten Märchenschatz sind sie nahezu unsterblich geworden.

Auf die Bühne bringt dieses Märchen das Westfälische Landestheater aus Castrop-Rauxel am Donnerstag, 12. Januar, jeweils um 9 und um 11 Uhr. Der Eintritt für Schüler beträgt vier Euro, Betreuer und Lehrer haben freien Eintritt. Erwachsene zahlen acht Euro Eintritt.

Donnerstag, 12. Januar, 9 und 11 Uhr, Bürgerhaus, Schlossmacherstraße 4-5

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