DRK

Blutspende mit Typisierungsaktion

Die nächste Blutspendeaktion des DRK findet heute in der GGS Stadt statt. Archivfoto: Jürgen Moll
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Die nächste Blutspendeaktion des DRK findet heute in der GGS Stadt statt.

Das Deutsche Rote Kreuz bietet heute in Radevormwald einen Sonderservice an.

Von Joachim Rüttgen

Radevormwald. Wer zum Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Radevormwald am heutigen Donnerstag, 12. Mai, von 16.30 bis 20 Uhr, in die Gemeinschaftsgrundschule Stadt, Carl-Diem-Straße 9-11 (Eingang Hohenfuhrplatz) kommt, kann zusätzlich auch an einer Typisierungsaktion durch die Westdeutsche Spender-Zentrale (WSZE) teilnehmen.

„Auch für uns ist das Thema Knochenmarkspende sehr wichtig, deshalb wollen wir den Rader Spendern auch die Chance geben, sich für eine Stammzellentransplantation registrieren zu lassen“, sagt DRK-Pressesprecher Stephan David Küpper auf Anfrage unserer Redaktion.

Die WSZE ähnele der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Und wer dort bereits gemeldet ist, braucht keine zusätzliche Typisierung, weil alle erfassten Spender in einem Datentopf fließen. „Wer also heute in Radevormwald Blut spendet und noch nicht typisiert wurde, gibt einfach noch ein bisschen mehr Blut ab“, sagt Küpper.

Etwa 14 000 Blutspenden werden in Deutschland Tag für Tag benötigt.

Stephan David Küpper, DRK

Das DRK sehe die Aktion als zusätzlichen Service, den jeder nutzen sollte. Denn während eine Blutspende ja komplett anonym abläuft und niemand weiß, wer sein Blut bekommt, findet bei einer Stammzellenspende die Hilfe sozusagen 1:1 statt, „also ganz nah“, meint Küpper. Bei jeder normalen Blutspendeaktion hätten die Blutspendeteams sowieso etwa zehn Röhrchen für eine Typisierung dabei, beim Termin in Radevormwald am heutigen Donnerstag dürften es ein paar mehr sein. „Selbst wer aus irgendwelchen Gründen zurückgestellt werden muss, kann sich trotzdem typisieren lassen“, erläutert der Pressesprecher.

Ansonsten verläuft der Blutspendetermin wie sonst auch. Das DRK appelliert dringend an alle, den Termin zu nutzen, denn bei der Versorgung von Patienten mit überlebenswichtigen Blutpräparaten müsse der Blutspendedienst jeden Tag wieder bei null anfangen.

„Etwa 14 000 Blutspenden werden in Deutschland Tag für Tag benötigt, daher ist Kontinuität beim Blutspenden so wichtig. Nur wenn wir immer wieder die Ärmel hochkrempeln, kann der gleichbleibende Bedarf an Blutpräparaten zum Beispiel für krebskranke Menschen gedeckt werden“, erläutert Küpper.

Bereits 24 Stunden nach der Blutspende stehe das Blut, als „medizinisches Wunder“ zum Einsatz bereit. Deshalb sind Blutspender auch beim zweiten Termin in Radevormwald innerhalb von zwei Wochen am Donnerstag, 19. Mai, 16.30 bis 20 Uhr, in der GGS Stadt willkommen.

Informationen zu den aktuellen Corona-Regelungen auf den Blutspendeterminen finden Interessierte im Internet unter:
https://www.blutspendedienst-west.de/corona

Allgemeine Informationen rund um die Blutspende, einen Blutspende-Check und eine Terminsuche stehen unter:
https://www.blutspende.jetzt

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin sollte jeder seinen Personalausweis mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen.

Da der Imbiss nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus.

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