Konzert

Blues und Soul erklingen für einen guten Zweck

Klaus Stachuletz alias Dr. Mojo (l.) und Gerd Linnepe unterstützen mit ihrer Musik das Ambulante Ökumenische Hospiz.
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Klaus Stachuletz alias Dr. Mojo (l.) und Gerd Linnepe unterstützen mit ihrer Musik das Ambulante Ökumenische Hospiz.

Dr. Mojo und Gastmusiker Gerd Lineppe spielten in Rade

Radevormwald. Es ist Tradition: Einmal im Jahr kommt Dr. Mojo alias Klaus Stachuletz nach Radevormwald, um mit einem Benefiz-Konzert dem Ambulanten Ökumenischen Hospiz zu helfen Am Freitagabend ist es im Foyer des Bürgerhauses wieder soweit. Das Konzert kostet keinen Eintritt. „Hinten haben wir ein Sparschwein aufgestellt, das sich über Scheine und Münzen freut“, sagt der Vorsitzende des Hospizvereins, Georg Kalkum.

Der musikalische Doktor hat ein Herz für die Hospizarbeit, wie er zu Beginn deutlich macht: „Heute ist der zweite von drei Konzertterminen im Bergischen, Anfang Oktober waren wir in Hückeswagen bei der Hospizgruppe ‚Die Weggefährten‘ und am Sonntag sind wir beim Hospizverein in Wermelskirchen.“ Auch sonst liege ihm das Thema am Herzen: „Ich bin einmal im Monat im Christlichen Hospiz in Wuppertal, um dort ein kleines Konzert zu geben. Ich weiß daher ein bisschen Bescheid, was in einem Hospiz passiert.“

Im Foyer des Bürgerhauses gab es vor allem Oldies zu hören. Etwa die Otis-Redding-Nummer „Sittin‘ On The Dock Of The Bay“. Dr. Mojo wird unterstützt von Gerd Lineppe, der 28 Mundharmonikas mitgebracht hat und dem Sound eine weitere Klangfarbe verleiht. Dabei ist Stachuletz praktisch schon eine One-Man-Band, denn neben dem Gesang und der Gitarre sorgt er mit den Füßen auch noch für die Percussion.

Publikum spendet nach jedem Song kräftigen Applaus

Neben bekannten Oldies wie „Proud Mary“ von Creedence Clearwater Revival oder John Denvers „Leaving On A Jetplane“ hat der Doktor auch den Blues mitgebracht. Zum Beispiel den „St. James Infirmary Blues“, bei dem Stachuletz seiner Stimme nicht nur deutlich mehr Rauheit gönnt – was sehr gut klingt –, sondern auch Lineppe seine Mundharmonika mit besonders viel Schmelz zum Heulen bringt. Auch von Robert Johnson gibt es einen Mississippi-Blues zu hören – „Little Queen Of Spades“. In eine ähnliche Richtung geht „Walking In Memphis“ von Marc Cohn – eine simple Pop-Nummer, die aber mit ihrer wunderbaren Refrain-Melodie zum Mitsummen einlädt.

Überhaupt, es kommt sehr gut beim Publikum an, was der Doktor und sein Mitmusiker zu Gehör bringen. Nicht nur ist der Applaus nach jedem Song kräftig, überall unter den gut 30 Besuchern sieht man Köpfe und Füße mitwippen. „Für uns ist es auch wichtig, mit Veranstaltungen wie dieser zu zeigen, dass die Hospizarbeit nicht immer schwer und schwermütig ist“, sagt Kalkum dazu. Wo es gewünscht sei, würde auch bei den Begleitungen Musik verwendet. wow

www.hospiz-rade.de

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