Willkommenstag

Blindverkostung für Auszubildende bei Aldi

Beim Willkommenstag der Firma Aldi im Bürgerhaus gab es an sechs Stationen viele Informationen – und auch eine Blindverkostung.
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Beim Willkommenstag der Firma Aldi im Bürgerhaus gab es an sechs Stationen viele Informationen – und auch eine Blindverkostung.

85 Azubis, angehende Handelsfachwirte und Bachelorstudenten bei großem Kennenlernen im Bürgerhaus.

Von Cristina Segovia-Buendía

Radevormwald. Der Willkommenstag für Auszubildende gehört bei Aldi-Nord zur Tradition: Der erste Arbeitstag ist gleichzeitig die Einführung ins Unternehmen, „der Beginn eines neuen Lebensabschnitts“, wie es Tim Heynck, geschäftsführender Direktor der Regionalgesellschaft in Radevormwald, bei seiner Begrüßung im Bürgerhaus nannte. Dieser Tag sei nicht nur für die neuen Mitarbeiter, die höchstwahrscheinlich nie wieder in dieser Konstellation zusammenkommen werden, ein besonderes Ereignis: „Wir stehen hier vor der Zukunft unseres Unternehmens“, erklärte Heynck.

90 Prozent der heutigen Filialverantwortlichen bei Aldi, haben mal als Azubis im Unternehmen angefangen, betonte er. Gute Karriereaussichten also für die jungen Nachwuchsfachkräfte, die er als sehr motiviert wahrgenommen habe.

Einführung in die Aldi-App und kurzer Knigge-Kursus

Um bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben in den Filialen vorbereitet zu sein, gab es beim Willkommenstag sechs Stationen, die neben zahlreichen Informationen zu Arbeits- und Ausbildungsabläufen und der Einführung in die unternehmenseigene Aldi-App auch einen kurzen Kommunikations- und Knigge-Kurs beinhalteten sowie eine Blindverkostung: Probiert wurden Getränke und Knabbereien gängiger Markenprodukte sowie der Hausmarke. Schließlich sollen die neuen „Aldianer“ wissen, was sie verkaufen.

Immerhin hat das Unternehmen 100 eigene Produkte im Sortiment, die sich – zumindest geschmacklich – offensichtlich kaum von den Originalen unterscheidet. Die neuen Mitarbeiter zumindest hätten sich erstaunt gezeigt, berichtet Agnes Goldschmidt, Leiterin für Human Resources im Unternehmen. „Einige waren überrascht, dass sie zwischen Original und Aldi-Marke kaum einen Unterschied schmecken konnten.“

Wann das Obst in der Auslage reif ist oder wann es aussortiert werden müsste, lernten die neuen Mitarbeiter in einer weiteren Station. „Auch hier wurden Früchte wie Passionsfrucht und Melone probiert, einfach um zu wissen, wie sie schmecken“, berichtet die HR-Leiterin.

Nach der Mittagspause ging es für die 85 neuen Kollegen ins Zentrallager, wo sie wertvolle Informationen zur Arbeitssicherheit erhielten und Einblicke in die Kunst des Paletten-Packens.

Die Führung durch das Zentrallager dürfte für viele Neulinge ein Höhepunkt gewesen sein, denn nur die wenigsten wird es in ihrer zwei- bis dreijährigen Ausbildung wieder ins Lager führen.

„Zu Beginn des Willkommenstages waren alle noch mucksmäuschenstill, am Ende aber hat man schon gesehen, dass sie in der kurzen Zeit zueinander gefunden haben und sich rege unterhielten“, beobachtete Goldschmidt.

Während der Ausbildung wird Aldi seinen Azubis noch viele weitere interne Schulungen anbieten, keine aber wird sie wieder so gebündelt nach Radevormwald führen. „Das wäre zu aufwendig für die Teilnehmer, die heute nicht nur aus dem Bergischen Land, sondern teilweise auch aus dem Kreis Mettmann, dem Sauerland und bis Hessen hineingekommen sind“, berichtete Goldschmidt.

Für sie ist es ein erfolgreicher erster Tag der neuen Auszubildenden. „In den vergangenen zwei Jahren mussten wir diesen Tag digital organisieren, persönlich ist es natürlich viel schöner. Im nächsten Jahr werden wir es daher, wenn möglich, genauso machen“, berichtete sie.

Hintergrund

Die Arbeit im Lebensmittelbereich sieht Tim Heynck als Zukunftsbranche. Obwohl immer mehr junge Menschen auf einen krisensicheren Job setzen, habe Aldi Schwierigkeiten, ausreichend Fachkräfte zu finden. „Wir hätten gerne einen Azubi pro Filiale eingestellt“, gibt Heynck zu.

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