Radevormwald

Blauzungen-Krankheit: Beschränkungen sind aufgehoben

Blauzungenkrankheit im Oberbergischen Kreis.

-s-g- Der Oberbergische Kreis informiert darüber, dass die Restriktionen zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit aufgehoben werden. Nachdem in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in den Jahren 2019 bis 2021 mehrere Ausbrüche der Blauzungenkrankheit aufgetreten waren, wurden großflächig Restriktionszonen in Deutschland eingerichtet, um die weitere Verbreitung des Blauzungenvirus (BTV) zu verhindern.

Für den Oberbergischen Kreis bestanden seit Januar 2019 massive Beschränkungen beim Verbringen von Rindern und Schafen in nicht betroffene, freie Gebiete. So durften nur regelmäßig geimpfte oder untersuchte Tiere verbracht werden, diese mussten teilweise mit mückenabwehrenden Tierarzneimitteln behandelt werden und von Gesundheitszeugnissen und Tierhaltererklärungen begleitet werden. Da im nördlichen Rheinlandpfalz keine weiteren Fälle auftraten, konnten vor einem Jahr die Restriktionsmaßnahmen in den Gemeinden Radevormwald und Bergneustadt genauso wie in den nördlich und östlich angrenzenden Nachbarkreisen aufgehoben werden. „Dadurch entstand leider eine Tiergesundheitsgrenze zwischen den beiden Gemeinden und dem restlichen Oberbergischen Kreis“, teilt die Kreisverwaltung mit. Nachdem ein intensives Monitoring bei Rindern und Schafen in Nordrhein-Westfalen zeigte, dass das Virus hier nicht zirkuliert, konnten die Restriktionszonen in ganz NRW aufgehoben werden.

Fragen beantwortet das Veterinäramt des Oberbergischen Kreises, Tel. (0 22 61) 88-39 03.

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