Sturm

Baumsturz am Uelfebad verläuft glimpflich

Der Baum muss nun aufwendig geborgen werden. Angesichts der Hanglage gestalten sich die Arbeiten aber als sehr schwierig.
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Der Baum muss nun aufwendig geborgen werden. Angesichts der Hanglage gestalten sich die Arbeiten aber als sehr schwierig.

Stamm fiel auf ein Zelt, in dem abends eine Feier stattfinden sollte.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Das Wetter war stürmisch zum Jahreswechsel, und die Folgen spürt Horst Schmitz, Inhaber des Restaurants Uelfebad, noch immer. Denn am Nachmittag des Silvestertages war durch den Sturm oberhalb des Gebäudes ein Baum auseinandergebrochen.

Wie Regina Hildebrandt, Umweltbeauftragte der Stadt Radevormwald mitteilt, war der Stamm der Buche an einer Verzweigung aufgerissen und bergab gestürzt. „Er hat den großen Pavillon neben der Gaststätte getroffen. Einzelne Äste sind bis auf den darunter liegenden Fußweg gerutscht“, schildert Hildebrandt den Vorfall.

Sperrung soll am Wochenende wieder aufgehoben werden

Der Betriebshof der Stadt hatte unmittelbar nach dem Baumsturz damit begonnen, das Gelände abzusichern. Kurzfristig informierte die Stadt auf ihrer Facebook-Seite darüber, dass der beliebte Spazierweg rund um das Uelfebad derzeit gesperrt sei.

Einige andere angeschlagene Bäume müssen nun gefällt werden – und das in einer schwierigen Lage am Hang. Die Arbeiten haben bereits am Mittwoch begonnen, wenn das Wetter mitspielt, werden die Arbeiten voraussichtlich bis Ende der Woche abgeschlossen sein. Die Mitarbeiter der Verwaltung hoffen, dass die Sperrung der Stelle dann zum Wochenende wieder aufgehoben werden kann. Auf jeden Fall sollten Bürger nicht leichtfertig sein: „Im Umfeld der Fällarbeiten ist äußerste Vorsicht geboten, und das Gelände darf nicht betreten werden“, teilt die Stadt mit.

Bei allem Ärger, den der Vorfall ihm nun verursacht, ist Horst Schmitz, Inhaber des Restaurants Uelfebad, vor allem froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. „Wir haben Glück gehabt“, sagt er. „In dem Zeltpavillon sollte abends noch eine Feier stattfinden.“ Nicht auszudenken, welche Folgen der Sturz des Stammes gehabt hätte, wenn sich die Gesellschaft im Inneren befunden hätte. So aber war niemand im Zelt, als der Baum fiel. „Ein Stelltisch ist plattgedrückt worden“, schilder Schmitz. Dabei sei das Zelt von der stabilen Sorte mit Sicherheitsstandard, „nichts Billiges aus dem Baumarkt“, versichert der Gastronom, der nun hofft, dass die Versicherung den Schaden auf seinem Gelände übernimmt.

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