Obstwiese

Baum zu Ehren von Dietmar Fennel

An Dietmar Fennel erinnert nun ein Obstbaum, der am Montag gepflanzt wurde. Vorne Gabriele Fennel und Sohn Harald, hintere Reihe (v.l.) Axel Fennel, Tom Klinkenberg, Jochem Wellershaus, Andrea Heidemeyer, Niklas Lajewski, Marcus Nitzsche.
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An Dietmar Fennel erinnert nun ein Obstbaum, der am Montag gepflanzt wurde. Vorne Gabriele Fennel und Sohn Harald, hintere Reihe (v.l.) Axel Fennel, Tom Klinkenberg, Jochem Wellershaus, Andrea Heidemeyer, Niklas Lajewski, Marcus Nitzsche.

Erinnerung an verstorbenen Naturschützer.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Dem Reformator Martin Luther wird der Spruch zugeschrieben, er würde selbst angesichts des Weltendes noch ein Apfelbäumchen pflanzen. An diesen Satz dachte jüngst mancher auf der Obstwiese bei Herbeck – dort wurde zu Ehren des verstorbenen Naturschützers Dietmar Fennel ein Apfelbaum in die Erde gesetzt.

Anwesend waren Fennels Witwe Gabriele, sein Sohn Harald, Freunde und Weggefährten des Verstorbenen und Niklas Lajewski, der Klimaschutzmanager der Stadt Radevormwald.

Dietmar Fennel, langjähriger Vorsitzender des Bergischen Naturschutzvereins in Radevormwald, war im Oktober nach längerer schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren gestorben. Zahlreiche Projekte zum Schutz von Wildtieren und Pflanzen hatte er auf den Weg gebracht. Für sein Engagement war er unter anderem mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet worden.

Seine Aktivitäten für den Naturschutz hatten Dietmar Fennel regelmäßig auch auf die Wiese bei Herbeck geführt, hier erklärte er beispielsweise Schulkindern, wie wichtig solche Obstwiesen für die Ökologie sind. Und er war federführend beteiligt beim Aufstellen einer neuen Nistwand für Hautflügler an dieser Stelle.

Der Baum, der nun auf der Obstwiese an ihn erinnert, gehört zur Sorte „Luxemburger Triumph“, wie Gärtnermeister Marcus Nitzsch erklärt. „Das ist eine alte, klassische Sorte, die gut zum bergischen Klima passt.“ Die Früchte sind grün-rötlich und haben einen Geschmack, der teils als süßlich, teils als weinsäuerlich beschrieben wird. Der Gedanke, einen Baum zu Ehren des Verstorbenen zu pflanzen, kam von Hubert Benzheim, ebenfalls Mitglied des Bergischen Naturschutzvereins.

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