Autor kehrt zurück zu seinen Wurzeln

Im stimmungsvollen Ambiente von Feldermanns Hofcafé zog der gebürtige Rader Gunnar Freudenberg die Zuhörerinnen und Zuhörer mit den Erlebnissen eines jungen Familienvaters in seinen Bann. Foto: Knut Reiffert
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Im stimmungsvollen Ambiente von Feldermanns Hofcafé zog der gebürtige Rader Gunnar Freudenberg die Zuhörerinnen und Zuhörer mit den Erlebnissen eines jungen Familienvaters in seinen Bann.

Gunnar Freudenberg las zugunsten der Aktion „Helft uns helfen“ in Feldermanns Hofcafé

Von Knut Reiffert

Immer samstags erzählt Gunnar Freudenberg auf der Familienzeit-Seite im Remscheider General-Anzeiger mit viel Humor von seinen Erfahrungen als Vater von Hannes und Michel (heute 6 und 3 Jahre alt). Mehr als 250 Folgen sind mittlerweile zusammengekommen. Eine Auswahl ist in das Buch „Mein Leben als Papa“ eingeflossen. An die Veröffentlichung schließen sich jetzt Lesungen an. Eine fand am vergangenen Freitagabend – unter Beachtung der 2G-Plus-Regel – im weihnachtlich dekorierten Feldermanns Hofcafé statt.

Für den 41-Jährigen handelt es sich um ein Heimspiel. Schließlich ist Gunnar Freudenberg in Radevormwald aufgewachsen, hat hier bis 2010 gelebt. Dementsprechend gehören neben Fans der Kolumne, die den Weg von Remscheid und Hückeswagen auf sich nahmen, auch die 87-jährige Großmutter (Ehrentitel „Ticktackoma“) seiner Frau Larissa und viele Weggenossen zu den Besuchern der Lesung. Zeit- und Trauzeuge Patrick Bartsch lüftet nebenbei ein Geheimnis: Die beiden jungen Protagonisten, die auf den veröffentlichten Fotos bewusst unkenntlich gemacht sind, ähneln ihrem Erzeuger auch äußerlich sehr. „Die Frage der Vaterschaft stellt sich in diesem Fall nicht“, schmunzelt der Freund der Familie.

Den krankheitsbedingten Ausfall des für Zwischenspiele vorgesehenen Keyboarders kann Freudenberg dank fundierter Ausbildung in der Radevormwalder Musikschule Ochell gesanglich problemlos kompensieren. Dazu kommen kleine kreative Soundeffekte: etwa ein Schlag auf das Mikrofon zum Platzen der Fruchtblase bei Michels Turbogeburt. Oder der Einsatz eines Flaschenöffners, der die Vereinshymne von Werder Bremen spielt, zur Eröffnung des umfangreichen Blocks mit Episoden zum Thema Fußball. Da der Lieblingsverein von „Fischkopp“ Freudenberg zeitgleich mit der Lesung spielt, lässt sich der ehemalige Jugendtorhüter der Spvgg. Radevormwald und der legendären Freizeitmannschaft Spartak Blumenstraße regelmäßig von Besucher Marc Droste über die aktuellen Zwischenstände unterrichten. Dass sich die 20 Zuhörerinnen und Zuhörer von den zahlreichen zum Teil schon fast skurrilen Sozialstudien bestens unterhalten fühlen, zeigt eine Situation gegen Ende der zweistündigen Veranstaltung ganz besonders: Als Gunnar Freudenberg zum Finale der Lesung mehrere Episoden zur Auswahl stellt, ist sich das Publikum einig: „Wir wollen alle.“

Das Buch „Mein Leben als Papa“ gibt es für 12,90 Euro im Buchhandel oder online:

bergisch-bestes.de

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