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Armin Werker soll übernehmen

Optiker Marcus Strunk möchte in die zweite Reihe zurücktreten, der Werbegemeinschaft aber als Beisitzer erhalten bleiben.
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Optiker Marcus Strunk möchte in die zweite Reihe zurücktreten, der Werbegemeinschaft aber als Beisitzer erhalten bleiben.

Marcus Strunk gibt das Amt des Vorsitzenden bei der Werbegemeinschaft ab.

Von Joachim Rüttgen

Damit die Gerüchteküche nicht gleich losbrodelt: Nein, es gibt keinen Streit im Vorstand der Werbegemeinschaft „Rade lebt“. Massive gesundheitliche Probleme im vergangenen Jahr haben den Vorsitzenden Marcus Strunk allerdings ins Grübeln gebracht – und zu der Erkenntnis, dass es besser wäre, in die zweite Reihe zurückzutreten und den Vorsitz des Vereins nach sieben Jahren abzugeben. Bei der Jahresversammlung am Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, im Foyer des Bürgerhauses soll der Wechsel vollzogen werden.

Und es gibt auch schon einen Kandidaten als Nachfolger für den Optiker Marcus Strunk: Armin Werker soll übernehmen. Strunk würde gerne als Beisitzer der Werbegemeinschaft weiter Impulse geben und neue Ideen einbringen. Wie einige andere neue Gesichter auch, die sich am 9. Juni zur Wahl stellen, wie Kai Becker (Agentur B2), Katja Schöpfl (Unverpackt-Laden) oder Folko Sensen (Korkenzieher). „Wir sind gut aufgestellt“, findet Strunk, der sich seine persönlichen Ressourcen besser einteilen möchte: „Im Geschäft möchte ich wieder mehr für meine Mitarbeiter da sein, die in den vergangenen Jahren viel für mich übernommen haben.“

Strunk möchte sich weiter für Werbegemeinschaft einsetzen

Er glaubt, dass sein Rücktritt und ein Wechsel im Vorstand der Werbegemeinschaft gut tun kann. „Der Vorsitzende ist bei uns kein klassischer Vorsitzender, sondern ein Koordinator und Sprecher für die verschiedenen Arbeitskreise innerhalb der Werbegemeinschaft“, sagt Strunk. Innerhalb des Vorstandes gebe es gesunde Strukturen, deshalb sei sein Rücktritt auch nichts Spektakuläres. „Ich glaube weiter an die Sache, möchte mich für die Werbegemeinschaft weiter einsetzen und helfen, die Kräfte zu bündeln, denn die sind bekanntlich endlich, gerade auch, was den Bereich des Ehrenamtes betrifft“, sagt Strunk. In der Werbegemeinschaft seien nicht nur Geschäftsleute organisiert, sondern auch Dienstleister, Handwerker und Industrieunternehmen. Und sie alle habe das Stadtfest vor knapp zwei Wochen sehr motiviert. „Wir haben gespürt, dass es richtig ist, gemeinsam etwas in der Stadt zu machen“, sagt Strunk. Er sehe zwar große Chancen für die Zukunft, aber es werde auch immer schwieriger, weil immer mehr Ketten und weniger Einzelhändler in die Innenstadt kommen. „Wir müssen sehr genau schauen, was die Zukunft bringt und eng mit Stadt, Wirtschaftsförderung und Unternehmer-Netzwerk zusammenarbeiten“, sagt Strunk. Alle Akteure müssten sich in Zukunft noch stärker vernetzen. „Alleine geht nichts“, findet Strunk. Man müsse künftig noch mehr an einem Tisch sitzen. „Daran arbeiten wir, da ist noch Luft nach oben“, findet er. Die Zahnräder müssten sich noch enger verzahnen, das werde die Zukunft sein. Nur so könne eine Kleinstadt wie Radevormwald attraktiv bleiben.

Strunk weiß, dass es dabei immer auch Interessenskonflikte geben kann – zum Beispiel zwischen Stadt und Werbegemeinschaft oder zwischen Werbegemeinschaft und Stadtkulturverband. „Da muss dann einfach jeder Kompromisse eingehen und persönliche Eitelkeiten hinten anstellen“, fordert er.


Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, Foyer, Bürgerhaus, Schlossmacherplatz

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