Statistik

Arbeitslosigkeit steigt auch in Radevormwald leicht

Nicole Jordy leitet die Arbeitsagentur in Bergisch Gladbach, die auch für Radevormwald zuständig ist.
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Nicole Jordy leitet die Arbeitsagentur in Bergisch Gladbach, die auch für Radevormwald zuständig ist.

670 Menschen sind ohne Arbeit gemeldet

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Die Zahl der Menschen ohne Arbeit in Radevormwald ist im Juni angestiegen. Wie die Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach mitteilt, sind in der Bergstadt aktuell 670 Menschen ohne Arbeit gemeldet, im Mai waren es 663 Betroffene.

Im Oberbergischen Kreis zeigt sich ein deutlicher Trend zu höherer Erwerbslosigkeit im vergangenen Monat, wurden im Mai „nur“ 7101 Menschen ohne Arbeit verzeichnet, waren es im Juni 7618.

Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach, erklärt zu der aktuellen Entwicklung: „Dies ist zum einen dem sehr frühen Beginn der Sommerferien geschuldet und somit ein saisontypischer Effekt. Zum anderen sind erste Auswirkungen des Rechtskreiswechsels bei den Kriegsvertriebenen aus der Ukraine zu erkennen. Dies wird sich im nächsten Monat noch etwas verstärken, wenn weitere Anspruchsberechtigten registriert und deren Leistungsanträge bewilligt worden sind.“ Weiterhin sei es für die Unternehmen eine Herausforderung, freie Stellen zu besetzen, Fachkräfte zu finden sei schwierig. Die Agentur für Arbeit stehe hier unter anderem mit Qualifikationsangeboten den Unternehmen und Arbeitnehmern zur Seite, so Jordy.

In Radevormwald gibt es derzeit laut den Zahlen der Agentur 325 freie Stellen, im Mai waren es nur 309, das ist also ein Anstieg von 5,2 Prozent im Vergleich zu Mai und sogar von 37,7 Prozent im Vergleich zum Juni 2021.

Auf den Oberbergischen Kreis bezogen werden derzeit 3226 Bewerber für freie Stellen gesucht, auch hier ein Anstieg von 4,7 Prozent im Vergleich zum Mai 2022 und von 31,8 Prozent im Mai 2021.

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