Nacht der Museen

Alle vier Museen arbeiten zusammen

Haben die „Nacht der Museen“ im Visier (v.l.): Bürgermeister Johannes Mans, Ursula Mahler (HVV), Hans Joachim Sommer (IG Bismarck), Gerd Neumann und Peter Dominik (Wülfingmuseum), Li Hardt (Asiamuseum), Kirsten Hackländer (Stadt) und Hartmut Behrensmeier (IG Bismarck).
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Haben die „Nacht der Museen“ im Visier (v.l.): Bürgermeister Johannes Mans, Ursula Mahler (HVV), Hans Joachim Sommer (IG Bismarck), Gerd Neumann und Peter Dominik (Wülfingmuseum), Li Hardt (Asiamuseum), Kirsten Hackländer (Stadt) und Hartmut Behrensmeier (IG Bismarck).

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause gibt es wieder eine „Nacht der Museen“ in Radevormwald.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Alle vier Radevormwalder Museen machen am 13. August bei der „Nacht der Museen“ mit. „Wir freuen uns alle drauf“, hob Hartmut Behrensmeier vom IG Bismarck-Zweiräder am Mittwoch hervor. „Zwei Jahre mussten wir coronabedingt aussetzen“, ergänzte Ursula Mahler vom Heimat- und Verkehrsverein (HVV).

Mit im Boot sitzt die Stadtverwaltung. Bürgermeister Johannes Mans und Tourismusbeauftragte Kirsten Hackländer erklärten beim Pressegespräch im Bismarck-Zweiradmuseum in Bergerhof: „Wir haben ein attraktives Museumsangebot in Radevormwald mit ganz unterschiedlichen Themen, das auch für die Stadt eine wichtige Außenwirkung hat.“

Gemeinsame Verbindungist das Motto „Lichter“

Wenn an allen vier Standorten am Samstag, 13. August, zwischen 19 und 24 zum Verweilen eingeladen, wird es dort nicht nur Aktionen geben. In diesem Jahr soll auch das Motto „Lichter“ eine Rolle spielen. „Als eine gemeinsame Verbindung“, sagte Ursula Mahler. Im Wülfingmuseum in Dahlerau, Am Graben 2-4, fängt das Lichterspiel vor dem Eingang an. „Die Terrasse wird beleuchtet, auch mit einer Feuerschale“, erklärte Gerd Neumann vom Vorstand des Fördervereins Wülfingmuseum.

Auch das Heimatmuseum an der Hohenfuhrstraße hat am 13. August geöffnet.

Im Ausstellungsraum dann können die Gäste in die Geschichte der einstigen Tuchfabrikation an der Wupper eintauchen. „Im Museum gibt es einen Sektempfang und Flammkuchen in der Cafeteria, vor Ort wird durch die Ausstellung geführt“, sagte Gerd Neumann. Man könne sie aber auch allein erkunden. Unter anderem ist ein Stoff-Musterbuch aus 1922 zu sehen, dass Neumann und Vereinskollege Peter Dominick zum Pressegespräch mitgebracht hatten.

Li Hardt vom Asiatischen Museum im Sieplenbusch taucht mit 500 Kerzen den Museumsgarten in ein Lichtermeer. Erstmals wird offiziell die Jade-Sammlung im Museum zu sehen sein. „Unter anderem gehört eine Kutsche aus 1892 dazu“, berichtete Li Hardt. Ein Blickpunkt ist nach wie vor der fünf Meter große Bronze-Buddha im Garten am Amphitheater. Er hat Gesellschaft bekommen: Zwei Elefanten, ebenfalls aus Bronze. Eine Freundin Li Hardts, Hongxia Leich, lädt zum Tanzen ein, die Kinder können am Teich Kois füttern, für Essen und Trinken ist gesorgt.

Wer zum Heimatmuseum an die Hohenfuhrstraße kommt, den empfangen bergische Spezialitäten wie Kottenbutter. Ursula Mahler, Vorstandskollegen des HVV sowie der Arbeitskreis Museum sind vor Ort, führen durch die Räume, in denen Exponate an vergangene Radevormwalder Zeiten erinnern - wie die Dröppelminna. „Auch wir werden alles mit Lichtern bestücken“, sagte Ursula Mahler.

Im Bismarck-Zweiradmuseum an der Leimholer Straße sollen die Räder per Fahrradlichter-Spots ins rechte Licht gerückt werden. „Außerdem stehen wir mit einem Feuerkünstler in Kontakt, für Vorführungen im Hof“, erklärt Vorsitzender Hans Joachim Sommer. Er und Hartmut Behrensmeier hoffen, dass sie mit der „Nacht der Museen“ auch die Eröffnung des Zweiradmuseums feiern können. 2021 ist das Museum vom Schlossmacherplatz ins alte Bismarck-Firmengebäude eingezogen. 2022 soll eröffnet werden. „Definitiv können wir noch nicht sagen, ob das zum 13. August klappt“, sagte Sommer. „Für die Veranstaltung am Abend haben wir aber die Erlaubnis zu öffnen.“ Zu sehen sein werden die Zweirad-Ausstellung sowie die erhaltenen gebliebenen historischen Büroräume. „Wir freuen uns, wenn auch ehemalige Mitarbeiter der Werke kommen würden“, sagte Sommer. Mit Wein, Baguette und Käse werde jeder begrüßt, so Behrensmeier.

Zukünftig wolle man nicht nur für die „Nacht der Museen“ gemeinsam auftreten, sagte Ursula Mahler. Die Idee: Museen und Stadt unter einem „Kulturdach“ zu vereinen und damit die Präsenz, auch überregional, zu stärken.

Hintergrund

Die Nacht der Museen findet am Samstag, 13. August, 19 bis 24 Uhr statt. Der Eintritt ins Wülfing-, ins Heimat- und ins Bismarck-Zweiradmuseum ist frei. Im Asiatischen Museum kann der Museumsgarten kostenlos besucht werden, fürs Museum gilt der Eintrittspreis 5 Euro.

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