Gastronomie

„Albatros“ will mit bodenständiger italienischer Küche überzeugen

Der gebürtige Italiener Alessandro Alvaro hat mit seinen Brüdern Filippo und Francesco das ehemalige Haus Hasenburg übernommen.

Von Cristina Segovia-Buendía

Er ist gekommen, um zu bleiben, sagt Alessandro Alvaro. Die Traditionsgaststätte will er mit seinem Konzept einer bodenständigen italienischen Küche langfristig etablieren. „Das Ristorante hat viel Potenzial und der Standort ist sehr gut“, sagt der 28-Jährige.

Vor elf Jahren kam Alvaro damals als 18-Jähriger von seiner Heimat Kalabrien nach Deutschland. Mit Fleiß und Mühe lernte er Deutsch. Vor bald sechs Jahren übernahm der in Remscheid lebende Alvaro eine Eisdiele auf der Alleestraße und holte seine Brüder Filippo (24) und Francesco (30) als Unterstützung zu sich. Es brauchte Zeit, bis sich die Eisdiele „Primula“ (dt. Primel) rentierte und die Brüder mit den selbstgemachten Eisrezepten erste Gewinne erzielten.

Im August 2022 erfüllten sich die Geschwister mit der Übernahme von Haus Hasenburg den Traum eines eigenen Restaurants. Im November folgte die Eröffnung. Als Küchenchef holte sich Alvaro einen weltoffenen Küchenchef aus der italienischen Hafenstadt Livorno. Bis vor einem Jahr betrieb Antonio Soggia (64) noch selbst eine Trattoria in Südtirol. Die Pandemie aber trieb den Küchenchef, der rund um die Welt schon aktiv war, nach 31 Jahren zur Schließung. Der Umzug nach Deutschland fiel ihm nicht schwer:„Menschen, die in einer Hafenstadt geboren werden, haben keine feste Heimat. Die Welt ist ihre Heimat.“ Aktuell ist es für ihn Rade, wo er aus der Albatros-Küche heraus einen Hauch Dolce Vita für den Gaumen zaubert. Selbstgemachte Pasta, wie Tagliatelle della Mama nach einem alten Bolognese-Rezept oder Tagliatelle di Manzo mit Rinderfilet, Spaghetti Carbonara, Lasagne und Risotto kommen in Alvaros Ristorante auf dem Tisch. Klassische italienische Antipasti gibt es als Vorspeise. Auch auf Tiramisu und selbstgemachtes Eis müssen die Gäste nicht verzichten. Pizza aber sucht man auf der Albatros-Speisekarte vergebens. „Wir wollen eine etwas andere italienische Küche präsentieren, die weiter reicht, als bei den meisten italienischen Restaurants in Deutschland“, sagt Alvaro.

Derzeit stehen auch Rumpsteak vom Grill und Schnitzel mit Bratkartoffeln auf der Karte. Aber sobald die Geschmäcker der Gäste austariert sind, könnte er sich vorstellen, auch ganz klassische italienische Fisch- und Fleischgerichte anzubieten, die hierzulande noch nicht so bekannt sind.

Viel umbauen musste er in der Kaiserstraße 101 nicht. Der Vorpächter, der nur wenige Monate lang das „Bei Carlos“ führte, hatte bereits aufwendig umgebaut. „Nur die Küche haben wir speziell für die Pastaproduktion nochmal aufgerüstet“, erklärt der 28-jährige Inhaber. Reservierung unter Tel. (0 21 95) 5 84 13 16.

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