Nach einem Jahr Planung

Passend zum Feierabendmarkt leuchtet die Bank

Farb- und Lichtkünstler Christoph Dahlhausen (l.) bei der Arbeit. Einige der Holzpaneele der Bank werden durch Glaselemente ausgetauscht, die später leuchten werden.
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Farb- und Lichtkünstler Christoph Dahlhausen (l.) bei der Arbeit. Einige der Holzpaneele der Bank werden durch Glaselemente ausgetauscht, die später leuchten werden.

Endspurt für die Lichtinstallation auf dem Marktplatz.

Von Claudia Radzwill

Radevormwald. Die Lichtinstallation rund um die Friedenseiche am Marktplatz steht kurz vor der Vollendung. Farb- und Lichtkünstler Christoph Dahlhausen hat den unteren Ring mit mehreren Schichten roter Leuchtfarbe veredelt und den Rand mit pulverbeschichteten Edelstahlbändern.

Seit gestern werden auf der Sitzfläche nun die Lichtpaneele eingebaut. Dahlhausen arbeitet dafür mit Firma „Lightlife“ aus Köln zusammen. Am morgigen Freitag, zum Feierabendmarkt, soll die Bank zum ersten Mal „aufleuchten“. Jetzt verrät der Künstler auch den Namen der Installation: Unbemanntes Farbobjekt. „Der Name ist der Tatsache geschuldet, dass die Lichteffekte die Bank schweben lassen – was an ein Ufo erinnert“, sagt Dahlhausen. Die Bank kann dann jeder für sich entdecken, aus dem „unbemannt“ werde dann ein „bemannt“.

Rund ein Jahr lang dauerten die Planungen für die Lichtkunst im Herzen der Innenstadt. Der international bekannte Künstler kam durch Bernd Freudenberg von der Rader Kunst-Initiative in die Bergstadt. Die Stadt ist ihm nicht unbekannt, Christoph Dahlhausen hat hier schon Installationen gezeigt.

Ab 18 Uhr werden die Bänke leuchten

Finanziert wird das Lichtobjekt aus Mitteln des aufgelösten Citymanagement-Vereins und Fördergeld des Landes. Das verbliebene Vereinskapital solle dem Wohl der Allgemeinheit zugutekommen, hatte der ehemalige Vorsitzende, Dr. Martin Ottenstreuer, betont. Dank Burkhard Klein, Leiter des Bauverwaltungsamtes, kamen die Fördergelder dazu. Zehn der Holzelemente der runden Bank werden durch bruchsicheres, massives Glas ersetzt. „Ein Feld mit drei Elementen, eines mit zwei und fünf Einzelelemente“, zählt Dahlhausen auf. Die Gläser sind Maßanfertigung und extra für die Installation entwickelt. Die Paneele werden warmweißes Licht abgeben. „Ab 18 Uhr, im Winter etwas eher, werden sie leuchten – gesteuert über ein Relais“, sagt Dahlhausen. Dagegen beleuchten die LED unterhalb des grünen Rings permanent den roten Sockel. Christoph Dahlhausen war bei der Farbwahl seiner Lichtinstallation der „Bergische Dreiklang“ – grün, anthrazit und weiß – wichtig.

Die Farbe Rot spiegelt sich im Stadtwappen wider. In einer zweiten Phase wird Dahlhausen noch die 20 Hocker, die in der Innenstadt stehen, im gleichen Farbenspiel gestalten – plus zehn Würfel, die neu dazukommen. „Für fünf Hocker soll es auch eine Illuminierung geben – mittels Lichtschlitzen“, gewährt Dahlhausen einen Blick in die weitere Planung.

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