Einsatz

Schwerer Unfall zwischen Wüstenhof und Eschbachtalsperre

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REMSCHEID/WERMELSKIRCHEN Ein Mann wurde schwer verletzt.

Von Anja Carolina Siebel

Den Notruf setzte der 63-jährige Wermelskirchener um 11 Uhr am Mittwochvormittag noch selbst ab. Dann fiel er in tiefe Bewusstlosigkeit. Aus bisher ungeklärter Ursache war der Mann, der mit einem Firmenwagen, einem Toyota Hybrid, bei Wüstenhof Richtung Remscheid unterwegs war, in einer scharfen Kurve von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Fahrzeug die steile Böschung hinuntergestürzt. Das Fahrzeug blieb auf der Fahrerseite liegen.

Die Feuerwehr, die mit zwei Löschzügen und der hauptamtlichen Crew angerückt war, hatte es aufgrund der Hanglage extrem schwer, den Mann zu bergen. Über eine Leiter, die das Rettungsteam am Hang befestigt hatte, mussten die Helfer den Schwerverletzten mit einer Art Schlitten bergen. „Darauf war ein sogenanntes Aggregat angebracht, mit dem wir die Werkzeuge nach unten transportiert haben“, erklärte Ingo Müller, der Einsatzleiter der Feuerwehr. Eine spektakuläre Rettungsaktion, zumal der Mann, der nicht mehr ansprechbar war, nicht ohne Weiteres aus dem Wrack des Firmenwagens befrei werden konnte. „Wir mussten das Dach aufschneiden“, sagte Ingo Müller.

Hubschrauber kam wegen des Wetters nicht zum Einsatz

Der Mann hatte sich bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Kölner Spezialklinik geflogen werden sollte. Der Hubschrauber, so planten es Polizei-Einsatzleiter Frank Langer und sein Team, hätte auf dem Parkplatz am Freibad Eschbachtal landen sollen. Wegen schlechter Sicht kam der Hubschrauber jedoch nicht zum Einsatz. Die Helfer brachten ihn mit dem Rettungswagen in die Kölner Klinik. Am Pkw ist laut Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden; er wurde von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Straße bis etwa 14 Uhr gesperrt.

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