Digitale Plattform

Schloss Burg startet virtuellen Weihnachtsmarkt

Ein virtueller Rundgang führt durch den Weihnachtsmarkt im Rittersaal von Schloss Burg. Foto: Exit3D
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Ein virtueller Rundgang führt durch den Weihnachtsmarkt im Rittersaal von Schloss Burg. 

Neues Format soll neue Zielgruppe erschließen.

Von Philipp Müller

Remscheid. Schloss Burg hat durch die Corona-Pandemie bedingt jetzt geschlossen. Besonders schmerzte den Schlossbauverein als Träger der Burg und des Museums, dass die beliebten Veranstaltungen Basar der Kunsthandwerker und der Adventsmarkt nicht stattfinden konnten und können. Doch man habe nicht aufgegeben und jetzt eine digitale Plattform für einen Weihnachtsmarkt ins Internet gestellt, berichtet Nadine Neuschäfer für den Verein. Er läuft noch bis einschließlich 24. Dezember.

Zusammen mit der Solinger Firma Exit3D habe der Schlossbauverein in der Zeit, in der wieder einmal der Betrieb stillgelegt sei, an der neuen Idee getüftelt. Und so startet bei weihnachtlicher Musik ein Rundgang durch den Rittersaal als 360-Grad-Schau. Doch zu sehen sind jetzt weihnachtliche Buden, die Händler vorab beim Schlossbauverein mieten konnten. Gezeigt wird jeweils eine Auswahl an Produkten. Wer sie kaufen will, den führt ein Klick in den Online-Shop des jeweiligen Händlers.

Das sei nicht sofort der Renner gewesen, erklärt Nadine Neuschäfer: „Zunächst etwas skeptisch, dann doch aber frohen Mutes wagen sich nun mehr als 20 Aussteller von Adventsbasar und Basar der Kunsthandwerker an das neue Konzept.“ Neuschäfer berichtet, dass Burg und viele Stammkunden der Märkte in einem Boot sitzen würden: „Für viele Aussteller war und ist es ein schweres Jahr. Keine Märkte, keine Veranstaltungen, keine Verkaufsmöglichkeit. Auch für den Schlossbauverein sind wichtige Einnahmen aus Standgeldern verlorengegangen.“

Durch die Möglichkeiten des Internets könne jeder Händler des digitalen Weihnachtsmarkts darüber hinaus nicht nur Stammkunden, sondern auch neue Käuferkreise ansprechen, teilt der Schlossbauverein mit. Besonders für Aussteller, die keine eigene Onlinepräsentation hätten, biete sich damit eine Chance, doch noch ihre Verkäufe anzukurbeln. „In einer Zeit, in der Formate neu erfunden werden und alternative Ideen entstehen, wollen wir mit diesem Angebot neue Perspektiven schaffen“, sagt Nadine Neuschäfer für die Verwaltung des Schlossbauvereins. „Wir möchten jedenfalls nicht untätig zusehen, wie Veranstaltungen sang und klanglos verschwinden.“

Gerne könnten sich weitere Händler an der Aktion bis zum 24. Dezember beteiligen.

schlossburg360.de/Weihnachten/index.htm

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