Feuerwehr-Einsätze

Retter verhindern drei Mal Schlimmeres

An der Ibacher Straße quoll bereits tiefschwarzer Rauch aus einer Kellerwohnung, als die Feuerwehr eintraf. 28 Kräfte waren im Einsatz. Foto: Ralf Kollmann
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An der Ibacher Straße quoll bereits tiefschwarzer Rauch aus einer Kellerwohnung, als die Feuerwehr eintraf. 28 Kräfte waren im Einsatz. 

Es brennt am Röntgen-Stadion und in der Lindenhofstraße - an der Ibacher Straße kommt es zu einer Verpuffung.

Zu drei größeren Einsätzen rückte die Feuerwehr am Samstag auf Remscheider Stadtgebiet aus. Dabei blieb es überwiegend bei höheren Sachschäden; eine Frau musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Ibacher Straße: Frau kommt mit Rauchgasvergiftung ins Klinikum

Die Patientin hatte bei einem Feuer an der Ibacher Straße Kohlenmonoxid eingeatmet. Gegen 12 Uhr war es dort in einer Kellerwohnung zu einer Verpuffung im Badezimmer gekommen. Wie die Feuerwehr berichtet, konnten die Bewohner sich alle selbst in Sicherheit bringen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, drang bereits tiefschwarzer Rauch aus einem geöffneten Fenster der Wohnung.

Die Feuerwehr rückte mit schwerem Atemschutz in die Wohnung vor. Gleichzeitig wurden im Treppenhaus ein Rauchschutzvorhang und ein Überdruck-Belüftungsgerät eingesetzt, um den Qualm von den anderen Wohnungen im Haus fern zu halten. Auch eine Drehleiter wurde sicherheitshalber am Haus in Position gebracht, berichtet Einsatzleiter Thorsten Bussmann. „Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand auf seinen Entstehungsraum beschränkt werden“, so Bussmann.

Der Notarzt untersuchte vorsorglich zwei Personen mit einem CO-Messgerät auf eine mögliche Rauchgasvergiftung. Eine Frau wurde aufgrund erhöhter Werte ins Krankenhaus gebracht. Die Bewohner der anderen Wohnungen konnten nach dem Einsatzende in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ursache für die Verpuffung blieb zunächst unklar. Routinemäßig hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Lindenhofstraße: Rauchmelder verhindert größeren Küchenbrand

In der Nacht zum Sonntag verhinderte ein Rauchmelder an der Lindenhofstraße womöglich Schlimmeres. Ein Bewohner hatte mehrere piepsende Geräusche bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort quoll Rauch aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss. Die Feuerwehr rückte auch hier unter Atemschutz vor: „Es brannte letztendlich ein Wasserkocher auf einer eingeschalteten Herdplatte und die Flammen drohten auf die Hängeschränke überzugreifen“, berichtet Einsatzleiter Thorsten Bussmann. Das Feuer konnte schnell gelöscht und die Wohnung gelüftet werden, so dass der Bewohner zurückkehren konnte. „Hier zeigte sich wieder einmal, dass Heimrauchmelder im Brandfall Bewohner warnen und die Schadensbilanz erheblich minimieren können“, betont Bussmann.

Wupperstraße: Gebäude am Röntgenstadion brennt

Bereits in der Nacht zum Samstag hatte es am Röntgen-Stadion in Lennep gebrannt. Der Notruf ging gegen 4.55 Uhr bei der Feuerwehr ein. Ein Gebäude unmittelbar rechts neben dem Haupteingang an der Wupperstraße brannte. Früher wurden hier an Spieltagen Würstchen verkauft – seit einiger Zeit steht es leer.

Vom Gebäude neben dem Eingang des Röntgen-Stadions blieb nur eine Ruine übrig nach den Löscharbeiten.

Die Feuerwehr konnte das Feuer auch hier schnell unter Kontrolle bringen. Dazu wurde die Zwischendecke geöffnet, um sie besser löschen zu können. Vor allem ging es darum, ein Übergreifen auf das direkt daneben anschließende Wohnhaus zu verhindern. Früher war hier das Domizil des Platzwartes, aber auch dieses Gebäude steht seit längerem leer.

Die Ursache für das Feuer am Röntgen-Stadion ist bisher ungeklärt. Die Polizei übernahm auch hier die Ermittlungen; der Bereich wurde unter anderem mit Flatterband abgesperrt. Fußgänger müssen an dieser Stelle aktuell die Straßenseite wechseln. neu

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