Rückrufaktion nach Todesfällen

Wilke-Wurst: Drei Altenheime in Remscheid beliefert

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An Remscheider Altenheime wurde Wilke-Wurst geliefert.

Möglicherweise verunreinigte Produkte des hessischen Unternehmens wurden auch ins Bergische Land geliefert. Lebensmittelüberwachungsamt wurde per Schnellwarnung informiert.

Brühwurst des hessischen Herstellers Wilke wurde auch an drei Altenheime in Remscheid geliefert. Das teilte das Bergische Lebensmittelüberwachungsamt (BVLA) auf Anfrage mit. Nachdem zwei Menschen an den Folgen verunreinigter Wurst des hessischen Unternehmens gestorben und weitere erkrankt waren, wurde in der vergangenen Woche eine Rückrufaktion aller Produkte von Wilke gestartet.

Welche Gefahr bestand für die Bewohner? 

Für die Bewohner der Altenheime hätte zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, betont Dr. Dagmar Senczek vom BVLA. Die Einrichtungen seinen mit durchgekochter Brühwurst beliefert worden, die vor dem Verzehr noch einmal erhitzt worden ist. Dabei sterben die Bakterien ab. Die betroffene Wilke-Wurst sei mittlerweile entsorgt worden, heißt es aus dem Amt.

Wann wurde das Überwachungsamt informiert? 

Das Lebensmittelüberwachungsamt ist bereits am 3. Oktober per Schnellwarnung über den Vertrieb der hessischen Wurstwaren ins Bergische Land informiert worden. Am Abend des 4. Oktober teilte das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) der bergischen Behörde mit, dass die drei Altenheime beliefert worden sind. Die Einrichtungen wurden umgehend informiert.

Wie gefährlich ist das Bakterium?

Fleisch- und Wurstwaren von Wilke könnten mit dem Bakterium Listeria monocytogenes verunreinigt sein - deshalb wurde die Rückrufaktion gestartet. Bei gesunden Menschen könne die Aufnahme großer Mengen Listerien zu einer schweren, fiebrigen Magen-Darm-Entzündung mit Durchfall und Erbrechen führen, heißt es in einer Warnung des Bundesinstitutes für Risikobewertung. lho

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