Großbaustelle

Verkehr auf der Rader Straße soll Ende Mai wieder fließen

Die Arbeiten auf der Rader Straße laufen, derzeit wird die Fahrbahn abgefräst. Ende Mai soll hier der Verkehr wieder fließen. Foto: Roland Keusch
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Die Arbeiten auf der Rader Straße laufen, derzeit wird die Fahrbahn abgefräst. Ende Mai soll hier der Verkehr wieder fließen. 

Die Baustelle an der Kreuzung Rader und Ringstraße könnte im Spätsommer abgeschlossen sein.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Ein paar Wochen noch, dann kommt man von Radevormwald aus wieder ohne Umwege nach Lennep. Die Baustelle an der Kreuzung Rader und Ringstraße, die derzeit noch aus der Rader Straße in Fahrtrichtung Remscheid eine Sackgasse macht, liege nach wie vor im Zeitplan, berichtet Gerald Hein von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR): „Bis Ende Mai sollten wir auf der Rader Straße fertig sein.“ Dann könnte diese Fahrtrichtung wieder freigegeben werden.

Fertig sind die Arbeiten dann aber noch nicht. Zum einen steht noch der nördliche Teil der Ringstraße, also von der Kreuzung aus Richtung Hackenberg, auf dem Programm. Zum anderen wird am südlichen Teil der Ringstraße noch eine Lärmschutzwand hochgezogen. In Fahrtrichtung Alt-Remscheid entsteht die auf der linken Seite beginnend am Übergang des Autohaus-Grundstückes zur Wohnbebauung.

Remscheid: Anwohner sollen geschützt werden

Geschützt werden sollen damit unter anderem die Anwohner der nahen Geschwister-Scholl-Straße – auch schon im Hinblick auf den erwarteten Verkehr zum geplanten Designer Outlet Center (DOC). Dass die Lärmschutzwand im Rahmen der derzeitigen Baustelle gleich mit erstellt wird, sei „einfach nur sinnvoll“, sagt Gerald Hein. „Man kann diese Maßnahmen nicht auseinanderziehen.“

Mit der gesamten Baumaßnahme soll ein bekanntes Verkehrsnadelöhr entschärft werden. Gerade zu Stoßzeiten kommt es an der Kreuzung immer wieder zu Rückstaus. Verbessert werde soll das unter anderem durch zusätzliche Abbiegespuren. Auch das geschieht nicht zuletzt im Hinblick auf das in unmittelbarer Nähe geplante DOC. So beteiligt sich der Investor McArthurGlen dann auch mit rund 20 Prozent an den Kosten des Bauvorhabens von etwa 4,5 Millionen Euro. Den Löwenanteil tragen aber die Stadt und vor allem das Land NRW.

Remscheid: Corona ist die beste Zeit, um im Verkehrswesen zu arbeiten

Ursprünglich geplant war die Baustelle bis etwa Oktober, inzwischen könnte sie auch schon im Spätsommer abgeschlossen werden. Dank des milden Winters, der die Arbeiten nicht behinderte. Und auch dank der aktuellen Situation. „Corona ist für uns die beste Zeit, um im Verkehrswesen zu arbeiten“, sagt Gerald Hein. Das deutlich gesunkene Verkehrsaufkommen erleichtere die Arbeiten.

Bis zum Ende der Baustelle müssen sich die Autofahrer immer mal wieder auf wechselnde Verkehrsführungen einstellen. Ein- oder zweimal könnte die Baustelle noch umgestaltet werden, sagt Gerald Hein. Wann und wie genau, das stehe noch nicht fest: „Das sprechen wir immer auch mit der Polizei und der Ordnungsbehörde ab, wie das am sinnvollsten ist.“

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